Chroniken im Café

Das Sprachcafé Polnisch bietet am (Korrektur: Februar, in der ersten Ausgabe hatten wir März notiert!) 27.2.2020 um 19 Uhr eine Veranstaltung mit Inga Iwasiów an.

Chroniken sind traditionell brühwarm gemachte Notizen. Nach vielen Jahren können wir von ihnen lernen und erfahren, „wie es war“ und „was wir erlebt haben“. Die Rolle eines Romans dagegen besteht darin, zu versuchen, die Ereignisse in verständliche Mustern anzuordnen.
„Chroniken des Widerstandes und der Liebe“ haben einen klaren politischen, historischen und einen aktuellen Hintergrund. Es scheint also möglich, über sie in Kategorien einer Gemeinschaft zu sprechen. Sie erzählen auch über Erlöschen der menschlichen Beziehungen, über Weggehen, über Liebesburnout – über allgemeine und universelle Erfahrungen. Sie laden zum Diskutieren und zum Erfahrungsaustausch ein. Sie benötigen gemeinsamer Treffen.
Wir laden Euch ein, die Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin persönlich kennenzulernen!

Donnerstag, 27.03.2020,  19.00 Uhr
Schulzestr. 1, 13187 Berlin-Pankow

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Projektes „Menschen schaffen Orte“ mit Unterstützung des Bezirksamtes Pankow.
Der Eintritt ist frei. Das Sprachcafé freit sich über Spenden.

Sichtbare Partnerstadt

Wer durch Berlin-Pankow streift, muss sich sehr – sehr – viel Mühe geben, die Partnerstädte des Bezirks herauszufinden. Im Stadtbild: Kein Hinweis. Im Internet: Steht einiges, aber man muss sich schon ein wenig anstrengen, um es zu finden.

Eine tolle Idee aus der Bezirksverordnetenversammlung, die bei uns im Verein auch schon immer wieder diskutiert wurde, wurde nun engagiert vom Bezirksamt aufgenommen: Wegweiser zu den Partnerstädten sollen in Pankow entstehen. Zum Beispiel am Rathaus in der Breiten Straße oder am Bürgeramt, an der Fröbelstraße. Wir könnten uns auch noch mehr Stellen vorstellen, aber ein erster Schritt ist gemacht. Das ist klasse.

Wie die Berliner Woche berichtet, gibt es vom Bürgermeister Sören Benn nun einen ganz konkreten Vorschlag: Ein bei Baumaßnahmen im Rathaus gefundener Granitstein könnte von einem Bildhauer als Wegweiser zu den Partnerstädten umgestaltet werden. Das gefällt uns, diese Idee. Wir freuen uns sehr, wenn unsere Partnerstadt Kolobrzeg (Kolberg) und natürlich auch die israelische Partnerstadt im Stadtbild sichtbarer werden.

14-17jährige: Israel ruft

Pankow meets Ashkelon: Im Rahmen der Städtepartnerschaft #internationalpankow findet eine Begegnung zwischen der israelischen Partnerstadt Ashkelon und Berlin statt. Wer zwischen 13 und 17 Jahren ist, Sport mag und Lust auf einzigartige Erlebnisse hat, sollte sich sofort anmelden.

Geplant ist, die Städtepartnerschaft über solche Begegnungen – natürlich auch mit Kolobrzeg (Kolberg) etwa bei FairFriends noch erfahrbarer zu machen. 2020 gibt es das FairFriends-Projekt und Pankow meets Ashkelon.

Pankow meets Ashkelon

Wer dabei sein will, muss sich zwei Zeiträume einplanen: In Berlin findet der erste Teil der Begegnung vom 2.-9. August 2020 statt. In Israel, in Ashkelon, der zweite Teil vom 4. bis 11. Oktober 2020. Daher ist eine Schulbefreiung für die Herbstferien notwendig – aber möglich. Empfehlenswert ist ein passables Schulenglisch und die Bereitschaft, die Woche in Berlin mit zu gestalten. Natürlich unter netter und fachkundiger Anleitung.

Die Kontaktdaten sind dem Flyer zu entnehmen. Anmelden!

Vortragsreihe

Der kleine Versailler Vertrag: So heißt die Veranstaltung zum Auftakt einer sechsteiligen Reihe des Zernack-Colloquiums 2020.

Das Thema: „Minderheiten – Vettern der Staatenlosen?“ Volksabstimmungen, Selbstbestimmung und Minderheitenrechte nach dem Ersten Weltkrieg in Mittel- und Osteuropa

Donnerstag, 20. Februar 2020, 18 Uhr

Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Majakowskiring 47, 13156 Berlin

Vor dem Hintergrund der Friedensverhandlungen nach dem Ersten Weltkrieg wird zum einen die Rolle der Geografen, zum anderen die Bedeutung des Minderheitenschutzes beleuchtet. Die neuen Grenzziehungen im Zuge der Pariser Vorortverträge schufen multiethnische Staaten mit einer Vielzahl von Minderheiten. Debatten und Argumentationen rund um das Werk der beteiligten Geografen kommen ebenso zur Sprache wie die Inhalte und Implikationen der Minderheitenschutzverträge (1919–1923), die die neu- oder wiedererstandenen mittel- und osteuropäischen Staaten mit den Siegermächten abschließen mussten, ohne dass Letztere sich an dem von ihnen erdachten Minderheitenschutzsystem

beteiligten. Die Referenten sind Prof. Dr. Maciej Górny, Historiker, Professor am Historischen Institut der Polnischen Akademie der Wissenschaften, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut Warschau, und Prof. Dr. Tim Buchen, BKM-Juniorprofessor für soziale und ökonomische Netzwerke der Deutschen im östlichen Europa im 19. und 20. Jahrhundert an der TU Dresden.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation zwischen dem Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa.

Wappen von Kolberg

Vor kurzem erhielten wir einen Anruf aus Bremen. Inhalt: In einer Haushaltsauflösung wurde ein Bild mit dem Wappen von Kolberg entdeckt. Ob wir nicht Interesse hätten?

Das Bild mit dem Wappen von Kolberg

Das ist eine tolle Überraschung zum Jahresbeginn: Natürlich hatten wir Interesse. Wir wollen mit dem Museum in unserer Partnerstadt sprechen, ob Interesse daran besteht. Und freuen uns natürlich sehr, dass Frau Neumann-Breeger und Herr Breeger das Fundstück aus dem Nachlass von Adalbert Breeger, der in einem kleinen Dorf östlich von Kolberg geboren wurde und nach dem Zweiten Weltkrieg in der Nähe von Hamburg und in der Lüneburger Heide lebte, nicht einfach weggeworfen haben. Im Gegenteil: Sie haben gesucht, wo es dafür eine sinnvolle Verwendung gibt, sind auf uns gestoßen und haben sich dann noch die Mühe gemacht, das gute Stück perfekt zu verpacken und uns zuzusenden. Danke!

Kolbergfahrt 2020

Viele haben schon lange auf die ersten Informationen gewartet. Einige haben uns auch schon geschrieben oder angerufen. Und nun können wir sagen: Die Antwort ist Ja! Es findet wieder eine Kolbergfahrt statt.

2020 war aufgrund von Planungsunsicherheiten und Terminfragen bisher noch nicht ganz klar, ob wir wieder unsere beliebte Fahrt in unsere Partnerstadt anbieten können. Aber es sieht nun sehr gut aus, dass alles klappt. Einige Details werden noch geklärt, die Anmeldung ist daher noch nicht möglich. Aber wir bitten schon einmal um Terminvormerkung für alle, die dabei sein möchten:

21.-24. Mai 2020 (Himmelfahrt)

Weitere Informationen folgen voraussichtlich Mitte Februar. Wir freuen uns, wenn wieder viele an Kolobrzeg (Kolberg) Interessierte mit dabei sind und planen schon ein schönes Programm!

Gedenkkonzert

Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz veranstaltet das Pilecki-Institut ein Gedenkkonzert, dessen Titel an den unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen avantgardistischen Collagenzyklus von Władysław Strzemiński anknüpft.

Das Konzert findet am Ort der Ausstellung „Der Freiwillige. Witold Pilecki und die Unterwanderung von Auschwitz” statt. Die Musik wird vor dem Hintergrund authentischer Ausstellungsstücke aus dem Museum Auschwitz-Birkenau, die einen Teil der Exposition bilden, ertönen. Die Musiker erweitern den Klang akustischer Instrumente durch Modifizierungen und elektronische Töne, indem sie sich auf Klangfarbe und -energie fokussieren. Zakrocki und Pepol führen eigene Kompositionen auf, die zurückhaltend, räumlich, voller Licht und Stille sowie konzeptuell präzise und frei in der Ausführung sind. Wie der Collagenzyklus von Strzemiński nach dem Krieg ein Ausdruck der Empathie und Erinnerung war, so möchten wir diese Gefühle an diesem Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust unsere Solidarität zum Ausdruck bringen.  

Patryk Zakrocki (Bratsche)
Michał Pepol (Cello)
26. Januar 2020
Einlass: 18 Uhr | Beginn: 19 Uhr
Eintritt Frei
Pilecki-Institut
Pariser Platz 4A, Berlin
Anmeldung bis zum 23.01.2020 per E-Mail an berlin@pileckiinstitut.de

Gedenken

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus findet am 27.01.2020 zum 75. Jahrestag dieses Termins statt. Veranstaltungen zu diesem Anlass gibt es in Hülle und Fülle.

Eine ganz tolle Übersicht über die Veranstaltungen – und es sind wahrlich viele – hat die DPG Berlin, unser Partner, auf der DPG-Website erstellt:

Archäologie

Jetzt, kurz nach dem Jahreswechsel, stehen bei uns im Verein wieder viele „Pflichtarbeiten“ an. Planungen, Abrechnungen, Steuer- und Vereinsthemen. Und natürlich auch die Bitte an die Mitglieder unseres Vereins, den Mitgliedsbeitrag zu überweisen.

Diskette Freunde Kolbergs Mitgliederverzeichnis

Bei der Gelegenheit stießen wir auf dieses Fundstück, eine Diskette von vor vielen Jahren mit dem Mitgliederverzeichnis. Mal ehrlich: So lange ist das noch gar nicht her, oder? Und heute haben wir keinen Computer mehr, der damit noch etwas anfangen kann. Die Zeit rennt. Nutzen wir sie also weiterhin für schöne Programme in der deutsch-polnischen Begegnung.

Mauergeschichten

„Mauergeschichten aus Ost und West“ – Rundgang mit dem Leiter des Museums Pankow Bernt Roder


Das SprachCafé Polnisch in der Schulzestr. 1 in Pankow liegt in direkter Nähe der Wollankstraße und des ehemaligen Grenzverlaufs. In seinem Cafébereich zeigt das SprachCafé Polnisch in Kooperation mit dem Museum Pankow seit dem 16. November 2019 und noch bis zum 31. Januar 2020 eine Ausstellung mit Fotomotiven entlang der Berliner Mauer aus Ost und West.

Seine Fotos zeigt auch JP Bouzac, der ehemalige Soldat der alliierten französischen Streitkräfte in Westberlin.

Am Samstag, den 25. Januar 2020 lädt der Leiter des Museums Pankow, Bernt Roder, zu einem Rundgang zwischen der Schulzestraße und der Schützenstraße entlang des ehemaligen Mauerverlaufs ein. Beim Rundgang geht Bernt Roder auf interessante Details und Begebenheiten im ehemaligen Grenzbereich ein – aus Ost und West.
 

Samstag, 25. Januar 2020 um 14.00 Uhr,
Schulzestr. 1, 13187 Berlin-Pankow
 

Start- und Zielort des Rundgangs ist das SprachCafé Polnisch in der Schulzestr. 1, 13187 Berlin
Treffpunkt 14:00 Uhr im SprachCafé, Dauer bis ca. 16 Uhr mit anschließender Gelegenheit zum Austausch und Gespräch im Café.

Das Sprachcafé Polnisch versteht sich als Brückenbauer zwischen Sprachen, Kulturen, Generationen, zwischen Ost und West – und möchte auf diese Art und Weise diese Brücken thematisieren.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Teilnahme kostenfrei. Das Sprachcafe freut sich auf freiwillige Spenden.

Öffnungszeiten des SprachCafés Polnisch:
i.d.R. Mo. bis Sa., ca. 10:00 – 18:00 Uhr, bei Abendveranstaltungen auch länger

Weitere Infos unter http://sprachcafe-polnisch.org/kalender/

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Integrationsprojektes „Menschen schaffen Orte“ mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamtes Pankow statt.

30.1.2020: Termin für Geschichtsinteressierte


Wenn Deutsche und Polen gemeinsam Geschichte schreiben: „Europa – Unsere Geschichte“ 
am Do., 30.01.2020, 19.00 Uhr, in der Schulze.