Ausflug

Żary, Tagesausflug: Besuch der Oper Pimpinone von Telemann vor historischer Kulisse. Am Sonntag 21.07.2019 lädt die Deutsch-Polnische Gesellschaft ein.

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin bietet einen Tagesausflug mit dem Bus in die polnische Lausitz nach Sorau/Żary an.

Das Biberstein-Renaissanceschloss in Sorau wurde Anfang des 16. Jhdt. erbaut. Es machte die Stadt zu einem wichtigen Zentrum der Tuch- und Leinenfabrikation sowie der Bierbrauerei. Der Familie von Promnitz gelang es nach dem 30-jährigen Krieg die Stadt im 18. Jhdt. in eine Periode des größten Aufschwungs, das sog. „goldene Zeitalter“, einzuführen.Besonders günstig erwies sich die Regierungszeit von Erdmann II. von Promnitz. Auf seine Anordnung erfolgte ein gründlicher Umbau der Stadt. Zu damaliger Zeit wurde dem Baukörper des Bibersteinschlosses das barocke Promnitzschloss angeschlossen. Der hervorragende Kunstmäzen lud auf den Hof von Żary Intellektuelle und Vertreter aus Kunst- und Kulturkreisen ein, unter ihnen den Musiker und Komponisten Georg Philipp Telemann, der in seinem Schaffen auch Elemente polnischer Volksmusik berücksichtigte.

In Erinnerung an den Aufenthalt des Königs August des Starken vor ca. 300 Jahren wird am 21. Juli 2019  der Innenhof des Promnitzschlosses geöffnet, wo wieder eine ganztägige Veranstaltung geplant ist. Von 14 Uhr bis 19 Uhr wird man viel über die Hoftraditionen und Etikette erfahren können. Geplant ist auch eine Tanz- und Modenschau aus dieser Epoche.

Der Höhepunkt beginnt um 17 Uhr: Es beginnt die Inszenierung der Ankunft des Königs August II. auf den Hof des Promnitzschlosses. Nach der Begrüßung des Königs folgt der Schlussakt der Veranstaltung, die Oper „PIMPINONE“ von G. Ph. Telemann, aufgeführt von der Krakauer Kammeroper.

Das Programm des Tagesausfluges (Änderungen vorbehalten)

So 21.07.2019
09.00 UhrStart / Treffpunkt: Am Weidendamm; Berlin-Mitte
11.30 UhrAnkunft Guben/Gubin Villa Wolf Wiederaufbaupläne des „Erstlingswerk“ des modernen deutschen Architekten Ludwig Mies van der Rohe
12.15 UhrWeiterfahrt zum Spargel- und Obsthof Wielotów
12.45 UhrMittagessen im „Zajazd Malinowy“
14.15 UhrWeiterfahrt nach Lubsko/Sommerfeld
14.45 UhrKleiner Stadtrundgang
15.30 UhrWeiterfahrt nach Żary
16.00 UhrKurze Besichtigung der Stadt Żary
17.00 UhrBesuch der Oper „Pimpinone oder Die ungleiche Heirat“ von Georg Philipp Telemann im Innenhof des Promnitz-Schlosses in Żary. 
Aufführung der Kammeroper Kraków.
19.00 UhrRückfahrt nach Berlin
20.30 UhrAnkunft in Berlin-Mitte

Preis ca. € 60,00 p. P. für Nichtmitglieder € 70,00

Anmeldungen: G. Weiduschat, Mobil: 01772002902, 

Email: g.weiduschat@gmail.com. Mehr Informationen auf:
https://www.dpgberlin.de/de/termine/2019/telemann-oper-nach-zary/


Israel-Polen

Der Politologe Jakub Katulski beschäftigt sich in einem aktuellen Beitrag auf DIALOG FORUM intensiv mit den polnisch-israelischen Beziehungen.

Die haben sich in den vergangenen Jahren merklich verändert. Die Außenpolitik der polnischen Regierungspartei spielt aus seiner Sicht eine wichtige Rolle, aber auch eine verengte mediale Sicht. Ein Lesetipp, Lesedauer etwa 10 Minuten: https://forumdialog.eu/2019/06/19/die-geschichtsbeschwoerer/

Opern-Exkursion

Sonntag, 21. Juli 2019 Tagesausflug mit dem Bus zur Telemann-Oper nach Żary mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin. Wir weisen gern auf diese Exkursion nach Polen hin.

09.00 h         Abfahrt Am Weidendamm; Berlin-Mitte

11.30 h          Gubin (150 km); Villa Wolf, Wiederaufbaupläne

12.15 h          Weiterfahrt

12.45 h          Wielotów (17 km); „Zajazd Malinowy“, Mittagessen

14.15 h          Weiterfahrt

14.45 h          Lubsko (Sommerfeld; 22 km); kurzer Stadtrundgang

15.30 h          Weiterfahrt

16.00 h          Żary (Sorau; 22 km); kurze Besichtigungen anschl. Besuch 

17.00 h          Oper „Pimpinone oder Die ungleiche Heirat“ von Georg Philipp Telemann. 
Aufführung der Kammeroper Kraków im Innenhof des Promnitzschlosses

19.00 h          Rückfahrt nach Berlin

20.30 h          Ankunft am Weidendamm (186 km)

Preis: ca. € 60,- p. P., für Nichtmitglieder € 70,- 

Anmeldungen: G. Weiduschat, Mobil 01772002902  Email g.weiduschat@gmail.com

Gedenkkonzert

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin fährt am Sonntag, 1. September 2019 zu einem Gedenkkonzert in Międzyrzecz (Meseritz) in Polen. Wir weisen gern auf diese Exkursion hin.

09.00 h             Abfahrt Fehrbelliner Platz

Ankunft 11.15 h Słońsk (147 km); Besuch des „Muzeum Martyrologii w Słońsku“ (ehemal. deutsches Zuchthaus, während der Nazi-Zeit Konzentrations- und Kriegsgefangenenlager der Wehrmacht). 

Kranzniederlegung auf dem Friedhof des Kriegsgefangenenlagers

12.30 h             Mittagessen in Słońsk

13.30 h             Weiterfahrt

14.15 h             Bledzew (Blesen; 49 km); Besuch des jüdischen Friedhofs

14.45 h             Weiterfahrt

15.15 h             Międzyrzecz (Meseritz; 20 km); Wiederaufstellung von Grabsteinen des evangelischen Friedhofs. Alternative: kurzer Stadtrundgang

16.00 h             Gedenkkonzert aus Anlass des Beginns des 2. Weltkrieges im Regionalmuseum (mit Zeitzeugenberichten) 

Es spielt das  Diplomatische Streichquartett Berlin. Kompositionen von Grazyna Bazewicz , Mieczyslaw Weinberg sowie Musik von Bach, Mozart und Schulhoff. 

Dazwischen werden  deutsche und polnische Augenzeugenberichte zu den Ereignissen am 1. Sept. 1939 gelesen.

17.45 h             Rückfahrt nach Berlin

20.00 h           Ankunft Fehrbelliner Platz (187 km)

Preis. ca. € 40,- p.P., für Nichtmitglieder € 50,-

Anmeldungen bitte unter Gerhard Weiduschat, Mobil 01772002902  Email. g.weiduschat@gmail.com

Veranstalter: Regionalmuseum Międzyrzecz gemeinsam mit der „Kulturbrücke über die Oder“ und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin

Partnerschaftsbesuch

Foto Altstadt Kolberg. Foto: Uwe Irmscher
Kolberger Altstadt. Foto: Uwe Irmscher

Ein voller Erfolg war die diesjährige Kolbergfahrt des Vereins Freunde Kolbergs e.V. in die Partnerstadt Kołobrzeg vom 8. bis 11. Juni 2019. Die jüngsten Teilnehmer an der Fahrt waren 1 Jahr jung, die ältesten 83 Jahre. Ein Teilnehmer wurde sogar in Kolberg – so hieß Kołobrzeg früher – geboren. Das Ziel der Reise: Die Partnerstadt ganz unkompliziert kennenlernen, mit der Möglichkeit für einen intensiveren Einstieg in die Zusammenarbeit der Städte.

Generationübergreifend ist ein Stichwort, das die Fahrt gut beschreibt. Neben Senioren mit Interesse für Kołobrzeg waren zahlreiche Familien mit Kindern mit im Reisebus, deren Fahrer alle Teilnehmer sicher durch die nicht ganz unkomplizierten Baustellen auf der noch nicht ganz fertiggestellten neuen Schnellstraße manövrierte. Um die unterschiedlichen Bedürfnisse nach kurzen Wegen, zentraler Lage, Spielmöglichkeiten, Schlafgelegenheiten und Strandnähe abzubilden, wurden zwei unterschiedliche Unterkünfte in Hotels angeboten.

Strand in Kolberg. Foto: Uwe Irmscher
Hauptstrand in Kolberg. Foto: Uwe Irmscher

Nach der Ankunft am Samstag machten sich die meisten erst einmal individuell auf, die Partnerstadt und den schönen Ostseestrand inklusive neuer Promenade bei schönstem Sonnenschein zu erkunden. Am Sonntag wartete am Morgen schon ein erfahrener Guide, um die Stadt zu Fuß zu zeigen und zu erklären.

Ein Wettbewerb mit den Sportschützen in Kołobrzeg stand am Nachmittag des Sonntags auf dem Programm. Teilnehmer von 8 bis 58 waren dabei, als ein kleiner Wettbewerb durchgeführt wurde und sich alle – auch dank einer Übersetzungs-App – perfekt über diesen viel Konzentration benötigenden Sport austauschen konnte. Axel Kaeser von den Freunden Kolbergs organisierte und koordinierte diese Begegnung.

Der Wasserturm in Kołobrzeg war tatsächlich noch lange in Betrieb, bevor er dann einige Jahre einen Blumenladen beherbergte. Seit kurzem residiert in diesem historischen Gebäude ein Restaurant der lokalen Brauerei der Biermarke „Colberg“. In diesem urigen Ambiente fand ein lockeres Treffen mit potenziellen Projektpartnern des Vereins für die Städtepartnerschaft statt. Zahlreiche Mitglieder des Stadtparlaments, Vertreter der PTTK (etwa vergleichbar mit den Naturfreunden), des Schützenvereins und anderen Vereinen und Institutionen. Es konnten in guten Gesprächen Kontakte geknüpft und Projektpläne geschmiedet werden.

Tatsächlich regnete es am Montagmorgen, und zwar ordentlich: So stark, dass zum Museumsbesuch nur rund 10 Teilnehmer erscheinen konnten. Da das Museum der deutschen Geschichte der Stadt Kolberg allerdings auch recht klein – dafür aber um so detaillierter – ist, war das vielleicht gar nicht so schlimm.

Die Kolbergfahrt 2019 nach einer etwas längeren Busheimreise mit der Busreisefirma Dr. Herrmann Touristik, die eine ganz hervorragende Betreuung leistete, am Dienstagabend wieder in Berlin. Ein voller Erfolg waren die aufgebauten Kontakte und auch die erlebnisreichen sowie die entspannenden Stunden in der Partnerstadt. Auch die Organisation durch brylla reisen klappte perfekt. Zahlreiche schöne Fotos entstanden durch die Teilnehmer, insbesondere Uwe Irmscher; eine Galerie werden wir in Kürze noch bereitstellen.

Der Verein Freunde Kolbergs e.V. wird im Herbst 2019 einen Fotoabend zu dieser Fahrt in Berlin-Pankow anbieten, weitere Informationen werden auf freunde-kolbergs.de veröffentlicht. Dazu sind alle Interessierten schon jetzt herzlich eingeladen, der Termin wird noch festgelegt. Alle, die sich für die Städtepartnerschaft mit Kołobrzeg interessieren oder einen Bezug zur Stadt haben, sind herzlich eingeladen, sich für den kostenfreien Newsletter einzutragen und auch gern einmal auf ein Treffen vorbeizukommen: Der Kontakt ist einfach über die Internetseite möglich.

Erklärungsversuch

In einem kompakten und guten Artikel auf dem Portal DIALOG FORUM unternimmt die versierte Autorin Kaja Puto den Versuch, zu erklären, warum die PIS bei der Europawahl einen so phänomenalen Erfolg erzielen konnte. Unter dem Titel „Wenn es so schlecht ist, warum läuft es dann so gut?“ analysiert sie die Ausgangslage, die Konkurrenz und die entscheidenden Parameter für das aktuelle politische Wetterbild in Polen. Lesenswert!

Altes Grenzschild von Polen. Fotografiert im Militärmuseum Kolobrzeg. Foto: Jens Hansel

Zum Artikel im DIALOG FORUM (auf Polnisch und Deutsch verfügbar).

Kolbergfahrt!

Am Samstag, den 8.6.2019 geht es los: Die Kolbergfahrt 2019. Rund 60 Teilnehmer sind diesmal dabei, wenn es über Pfingsten wieder einmal die Partnerstadt geht. Abfahrt ist am Samstag in der Früh in Friedrichshain und dann etwas später in Pankow – mit einem Reisebus.

Vor Ort ist ein kleines Programm vorgesehen. Es werden nach Bedarf und Interesse weitere Programmpunkte in der ganzen Gruppe oder in Teilgruppen vor Ort vereinbart.

8.6.2019 (Samstag):

13.30 Uhr: Ankunft in den Hotels, Nachmittag: zur freien Verfügung

9.6.2019 (Sonntag):

06:00 Uhr: Laufrunde im Strandwald, Treffpunkt Hotel Aquarius

10:00 Uhr: Kolberg-Stadtrundgang für Teilnehmer der Fahrt.

15:45 Uhr: Bogenschießen / Luftgewehrschießen mit unseren polnischen Partnern unter Koordination von Axel Kaeser beim Schützenverein Kołobrzeg (Kolberg). Im Sportkomplex Millenium.

18:00 Uhr: Treffen mit Partnern und potenziellen Partnern in der Gaststätte Wasserturm.

10.6.2019 (Montag):

10.30 Uhr: Besuch des Stadtmuseums der deutschen Geschichte der Stadt.

11.6.2019 (Dienstag):

13.00 Uhr: Abreise

Auch das Wetter scheint mitzuspielen: Meistens wird es laut aktueller Prognose richtig gut, laut Wetterbericht kann auch mal ein Schauer dazwischen kommen. Für Ostseebader ist ein Extrahandtuch zum anschließenden Aufwärmen empfehlenswert, die Temperaturen sollen so um 19-24 Grad werden. 

Wir freuen uns auf eine erlebnisreiche und schöne gemeinsame Fahrt in die Partnerstadt!

74. Jahrestag

Zum 74. Jahrestag der Beendigung der Kämpfe um Kolberg haben Vertreter unseres Vereins einen Kranz für „Freunde Kolbergs“ niedergelegt.

Alex Lubawinski wurde als Vertreter des Vereins aufgerufen. Die Berichterstattung unter anderem im Lokalfernsehen nahm dies auf.

Der Berliner Bezirk Pankow war mit dem Bezirksbürgermeister Sören Benn und drei Bezirksstadtverordneten vertreten. Begleitet wurden sie von der 1. Kompanie des Wachbataillons der Bundeswehr (das ist die Partnereinheit unseres Vereins).

Auch wurden Kränze am deutschen Soldatengrab niedergelegt, unter anderem vom Vertreter des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberführsorge. Hier waren Brigadegeneral J. Dziedzic, Miroslaw Tessikowski und der Militärattache der USA in Polen dabei.

Zum Treffen mit den Kriegsveteranen/Kombatanten  waren 13 noch lebende Veteranen zugegen.

Entuzjaści

Unser neuer Slogan ‚Entuzjaści Kołobrzegu‘ wird bei uns im Verein viel diskutiert – und auch auf dem Tag der Polonia war dieser neue Slogan ein häufig diskutiertes Thema. Das freut uns, denn wir sind dazu sehr neugierig auf Feedback.

Unser Stand auf dem Tag der Polonia
Axel Kaeser und Gernot Ribka am Stand

Auf dem Tag der Polonia haben sich Vertreter unseres Vereins mit einem Stand vorgestellt. Danke an Gernot Ribka für die Hauptorganisation, an Axel Kaeser, Herrn Rautenberg und Herrn Sternberg. Das war klasse! Und unser neues Banner und die neuen Flyer haben dort auch gleich für Gespräche gesorgt. Auch das ist klasse.

‚Entuzjaści Kołobrzegu‘, unser neuer Slogan, ist nicht die originalgetreue unseres Vereinsnamen. Das wäre ‚Przyjaciele Kolberga‘. Aber in der Diskussion um einen Slogan fiel unter anderem Entuzjaści Kołobrzegu. Das gefiel vielen sofort sehr gut, weil es unseren Enthusiasmus beschreibt, und auch, weil man es auch ohne Polnischkenntnisse gut einordnen kann. Was meinen Sie?

Besuch auf dem Polonia Tag, unter anderem von Alex Lubawinski.
Auch Alex Lubawinski besuchte unseren Stand