Gedenkkonzert

Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz veranstaltet das Pilecki-Institut ein Gedenkkonzert, dessen Titel an den unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen avantgardistischen Collagenzyklus von Władysław Strzemiński anknüpft.

Das Konzert findet am Ort der Ausstellung „Der Freiwillige. Witold Pilecki und die Unterwanderung von Auschwitz” statt. Die Musik wird vor dem Hintergrund authentischer Ausstellungsstücke aus dem Museum Auschwitz-Birkenau, die einen Teil der Exposition bilden, ertönen. Die Musiker erweitern den Klang akustischer Instrumente durch Modifizierungen und elektronische Töne, indem sie sich auf Klangfarbe und -energie fokussieren. Zakrocki und Pepol führen eigene Kompositionen auf, die zurückhaltend, räumlich, voller Licht und Stille sowie konzeptuell präzise und frei in der Ausführung sind. Wie der Collagenzyklus von Strzemiński nach dem Krieg ein Ausdruck der Empathie und Erinnerung war, so möchten wir diese Gefühle an diesem Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust unsere Solidarität zum Ausdruck bringen.  

Patryk Zakrocki (Bratsche)
Michał Pepol (Cello)
26. Januar 2020
Einlass: 18 Uhr | Beginn: 19 Uhr
Eintritt Frei
Pilecki-Institut
Pariser Platz 4A, Berlin
Anmeldung bis zum 23.01.2020 per E-Mail an berlin@pileckiinstitut.de

Gedenken

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus findet am 27.01.2020 zum 75. Jahrestag dieses Termins statt. Veranstaltungen zu diesem Anlass gibt es in Hülle und Fülle.

Eine ganz tolle Übersicht über die Veranstaltungen – und es sind wahrlich viele – hat die DPG Berlin, unser Partner, auf der DPG-Website erstellt:

Archäologie

Jetzt, kurz nach dem Jahreswechsel, stehen bei uns im Verein wieder viele „Pflichtarbeiten“ an. Planungen, Abrechnungen, Steuer- und Vereinsthemen. Und natürlich auch die Bitte an die Mitglieder unseres Vereins, den Mitgliedsbeitrag zu überweisen.

Diskette Freunde Kolbergs Mitgliederverzeichnis

Bei der Gelegenheit stießen wir auf dieses Fundstück, eine Diskette von vor vielen Jahren mit dem Mitgliederverzeichnis. Mal ehrlich: So lange ist das noch gar nicht her, oder? Und heute haben wir keinen Computer mehr, der damit noch etwas anfangen kann. Die Zeit rennt. Nutzen wir sie also weiterhin für schöne Programme in der deutsch-polnischen Begegnung.

Mauergeschichten

„Mauergeschichten aus Ost und West“ – Rundgang mit dem Leiter des Museums Pankow Bernt Roder


Das SprachCafé Polnisch in der Schulzestr. 1 in Pankow liegt in direkter Nähe der Wollankstraße und des ehemaligen Grenzverlaufs. In seinem Cafébereich zeigt das SprachCafé Polnisch in Kooperation mit dem Museum Pankow seit dem 16. November 2019 und noch bis zum 31. Januar 2020 eine Ausstellung mit Fotomotiven entlang der Berliner Mauer aus Ost und West.

Seine Fotos zeigt auch JP Bouzac, der ehemalige Soldat der alliierten französischen Streitkräfte in Westberlin.

Am Samstag, den 25. Januar 2020 lädt der Leiter des Museums Pankow, Bernt Roder, zu einem Rundgang zwischen der Schulzestraße und der Schützenstraße entlang des ehemaligen Mauerverlaufs ein. Beim Rundgang geht Bernt Roder auf interessante Details und Begebenheiten im ehemaligen Grenzbereich ein – aus Ost und West.
 

Samstag, 25. Januar 2020 um 14.00 Uhr,
Schulzestr. 1, 13187 Berlin-Pankow
 

Start- und Zielort des Rundgangs ist das SprachCafé Polnisch in der Schulzestr. 1, 13187 Berlin
Treffpunkt 14:00 Uhr im SprachCafé, Dauer bis ca. 16 Uhr mit anschließender Gelegenheit zum Austausch und Gespräch im Café.

Das Sprachcafé Polnisch versteht sich als Brückenbauer zwischen Sprachen, Kulturen, Generationen, zwischen Ost und West – und möchte auf diese Art und Weise diese Brücken thematisieren.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Teilnahme kostenfrei. Das Sprachcafe freut sich auf freiwillige Spenden.

Öffnungszeiten des SprachCafés Polnisch:
i.d.R. Mo. bis Sa., ca. 10:00 – 18:00 Uhr, bei Abendveranstaltungen auch länger

Weitere Infos unter http://sprachcafe-polnisch.org/kalender/

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Integrationsprojektes „Menschen schaffen Orte“ mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamtes Pankow statt.

30.1.2020: Termin für Geschichtsinteressierte


Wenn Deutsche und Polen gemeinsam Geschichte schreiben: „Europa – Unsere Geschichte“ 
am Do., 30.01.2020, 19.00 Uhr, in der Schulze.

Vereinsempfang

Sören Benn, Bürgermeister von Pankow, auf der Bühne im Delphi. Foto: Jens Hansel

Wir waren dabei: Beim Neujahresempfang der Pankower Vereine am 8.1.2020 im ehemaligen Stummfilmkino Delphi in Berlin.

Vielen Dank an die Organisatoren, die in toller Kulisse ein schönes Programm gezaubert haben – mit viel Möglichkeit zum Austausch und Dialog mit anderen Vereinen, wovon wir rege Gebrauch machen konnten.

Der Freunde Kolbergs e.V. war vertreten durch Jens Hansel, Axel Kaeser, Alex Lubawinski, Gernot Ribka und Roland Sternberg (in alphabetischer Reihenfolge). In vielen Gesprächen konnten wir an alte Kontakte anknüpfen und auch neue Gesichter kennenlernen. Der Austausch von Verein zu Verein ist immer sehr wertvoll. Und wir haben eine Schubkarre voll mit Ideen für die Weiterentwicklung mitgenommen.

Kino

Obietnica (Das Versprechen) ist ein Film über Jugendliche, die sich tragisch verirren, wobei die Kommunikation mit „modernen“ Kommunikationsmitteln eine entscheidende Rolle zum Hervorbringen von Irrtümern und Illusionen spielt. Zapraszam!

Obietnica [Das Versprechen]
Polnischer Originalfilm mit englischen Untertiteln
Film, Mo 13.01.2020, 18.00 Uhr, 14169 Berlin-Zehlendorf, BALI-Filmtheater, Teltower Damm 33

Es ist nicht unüblich, daß Jugendliche meinen, die Erwachsenen würden nichts über sie wissen, nicht verstehen, wie sie denken, fühlen, miteinander reden, miteinander umgehen. In dieser Geschichte kommt noch hinzu, daß die Jugendlichen kaum noch direkt miteinander sprechen, sondern zumeist über verschiedene elektronische Kommunikationskanäle. Wenn sie sich persönlich treffen sind sie eher sprachlos. Sie leben faktisch in einem Persönlichkeits-Kokon, in dem es wenige Fenster zur wirklichen Welt gibt. Aus der Verbindung von gefühlter Vereinzelung, bruchstückhafter Kommunikation, wilden Phantasien und einer Unfähigkeit zu Nähe und Offenheit, eskaliert eine Situation, die ohne die elektronische Kommunikation friedlich im Sande verlaufen wäre.

Anna Kazejak versucht aufzuspüren, wie sich die Welt von Jugendlichen durch „neue Medien” verändert und welche Auswirkungen diese auf die mit der Pubertät einhergehenden Schwierigkeiten haben können.

Regie Anna Kazejak
Polen/Dänemark 2014
97 Minuten
empf. ab 16 Jahren
polnisches Original mit englischen Untertiteln


Kino der Nachbarn

Mit dem Projekt Kino der Nachbarn wollen wir polnische und andere Filme in Berlin zeigen, die etwas vom kulturellen Reichtum unserer Nachbarn im Osten erahnen lassen. Filme, die in vielschichtiger Weise menschliche, philosophische, geschichtliche oder politische Themen reflektieren, von überzeugenden Schauspielern getragen, ein Erlebnis sind, das wir gerne mit Vielen teilen möchten.

K. Jankowska & W. Meyer zu Uptrup


BALI KINO
Teltower Damm 33 – 14169 Berlin
Telefon 030 811 46 78 – Fax 030 812 99 538

Eintrittspreise

  • Erwachsene 9,00 Euro
  • Ermäßigt (Schüler/Stud.) 7,50 Euro
  • Mittwoch ist Kinotag

Alle Informationen auch auf der DPG Berlin-Website:
https://www.dpgberlin.de/de/termine/2020/obietnica-das-versprechen/

Seniorentreffen

Image by congerdesign from Pixabay

Gesucht! Wer kennt eine Seniorengruppe (Verein, Treffpunkt, Interessensgemeinschaft o.ä.) in unserer Partnerstadt Kolobrzeg (Kolberg), die im Juni 2020 vor Ort ist und Interesse an einem Austausch mit Gästen aus Kassel hat?

Termin zwischen dem 14.6. und 20.6.2020.

Themen könnten vielfältig sein: Erfahrungen mit dem Leben im Alter, die Situation vor Ort – das ist noch sehr frei. Inwieweit ein Übersetzer benötigt wird, wäre dann noch zu klären; die Bewirtung würde die Gruppe gern übernehmen.

Bitte einfach bei uns melden: kontakt@freunde-kolbergs.de !

DPG-Klassenfahrt

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin (DPG Berlin) lädt zur „Klassenfahrt“ ein, und zwar Ende Januar.

„Klassenfahrt“ im Kulturzug nach Legnica/Liegnitz
Am 25./26. Januar 2020 findet die „Klassenfahrt“ im Kulturzug statt. Es geht nach Legnica und es soll Besuche bei der KD Koleje Dolno-śląskie (Niederschlesische Eisenbahnen), dem berühmten Helena-Modrzejewska-Theater und dem Kupfermuseum geben, zudem ist eine Begegnung mit jungen Leuten der Kultur-Initiative „Liegnitz.pl“  geplant. Für Sonntag ist eine Wanderung oder Stadtspaziergang vorgesehen. Hin- und Rückfahrt ist mit dem Kulturzug. Es fallen Kosten für Übernachtung und Verpflegung an. Bitte um Anmeldung bis zum 3. Januar 2020: o.spatz@posteo.de

Ausstellung

17.1.2020, 16.30 Uhr, Pilecki-Institut, Pariser Platz, 10117 Berlin Einladung zur Führung durch die Ausstellung „Der Freiwillige. Witold Pilecki und die Unterwanderung von Auschwitz“ 

Das Pilecki-Institut Berlin wurde am 17. September 2019 im Rahmen der Gedenkfeiern zum 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges eröffnet. 

Das Pilecki-Institut ist eine Forschungseinrichtung, die gegründet wurde, um internationale Forschungen zur Geschichte des 20. Jahrhunderts durchzuführen und ein digitales Archiv mit Dokumenten aus Polen sowie aus ausländischen Archiven aufzubauen, damit die Geschichte des 20. Jahrhunderts dokumentiert, erforscht und unvergesslich gemacht wird. Das mit Berücksichtigung der polnischen Erfahrungen und des Schicksals polnischer Bürger.

Zur Person Witold Pilecki: 

Im Jahr 1940 hatte der Offizier Witold Pilecki den Plan entwickelt sich ins Konzentrationslager Auschwitz I in Oświęcim einschleusen zu lassen, um Informationen aus dem Lager zu sammeln und einen Aufstand der Gefangenen zu organisieren. Er präsentierte seinen Vorgesetzen seinen Plan. Man wusste bisher wenig über die deutschen Aktivitäten im Lager. Seine Vorgesetzten stimmten dem Plan zu und besorgten ihm einen falschen Pass mit dem Namen „Tomasz Serafiński“. Am 19. September 1940 ging er freiwillig bei einer Razzia in Warschau auf die Straße und wurde zusammen mit 2.000 Zivilisten (darunter Władysław Bartoszewski) von den Deutschen gefangen genommen. Nach zwei Tagen der Folter in einer Baracke der Wehrmacht wurden die Überlebenden ins KZ Auschwitz geschickt. Auf Pileckis Unterarm wurde die ihm zugewiesene Häftlingsnummer 4859 tätowiert.

Ein Bericht von ihm gelangte im März 1941 nach London. Das erste offizielle Dokument über Auschwitz im Besitz der Alliierten. Leider blieben die Alliierten passiv, denn man hielt den Bericht für übertrieben. Die Alliierten glaubten ihm nicht.

Am 26. April 1943 floh er aus dem KZ und warb bei den Führern des Polnischen Untergrundstaates darum, die Lager zu zerstören.

Wenn Sie mehr über diesen couragierten und mutigen Witold Pilecki erfahren möchten, sind Sie zu der Führung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin herzlich eingeladen. 

Wir bitten um Anmeldung für die Führung unter froesedpgb@gmail.com bzw. unter der Mobilnummer 0170 207 5297 bis zum 15. Januar 2020. 

Anfahrt:

Das Pilecki-Institut ist vom S-Bahnhof Unter den Linden fußläufig zu erreichen. Sie können auch den Bus 100, 245 nehmen bis S-Bahnhof Unter den Linden.

Frohe Weihnachten!

Liebe Freundinnen und Freunde Kolbergs, liebe Interessierte,

wir wünschen Ihnen ein frohes, gesundes und wunderschönes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Liebsten und viele entspannte und ruhige Stunden sowie alles Gute für das kommende Jahr!

Das kommende Jahr wird wieder viele interessante Themen für unsere Arbeit und unseren Verein bereithalten und wir hoffen, dass wir auch 2020 wieder so viele neue Themen angehen können, neue Mitmacherinnen und Mitmacher gewinnen können und zahlreiche gute Kooperationen leben dürfen.

Vielleicht sehen wir uns schon beim Neujahrsempfang der Pankower Vereine am 8.1.2020?


Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die im vergangenen Jahr aktiv, unterstützend oder ideell an unserer Vereinsarbeit mitgewirkt haben. Danke!
Herzliche Grüße

Der Vorstand des Freunde Kolbergs e.V.

Weihnachten in Kolberg
Weihnachten in Kolberg