Strandschloss ansehen

Das Strandschloss von Kolberg wird in Berlin als 3D-Modell ausgestellt. Wie es dazu kommt, ist der Pressemitteilung des Bezirks Pankow zu entnehmen. Die Freunde Kolbergs, insbesondere Tobias Hüchtemann und Alex Lubawinski, hatten die Möglichkeit, bei der Finanzierung mit Vermittlungen zu unterstützen.

Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen dem Bezirk Pankow und Kołobrzeg (Kolberg) an der polnischen Ostseeküste findet bereits seit acht Jahren das „Art Camp“, ein internationaler Jugendaustausch, statt. Er wird von der Jugendkunstschule Pankow (JUKS) und der Henryk-Sienkiewicz-Schule in Kolberg organisiert. Beim 7. Art Camp im September 2021 wurde in der JUKS neben einer Theateraufführung auch ein 3D-Modell des ehemaligen Strandschlosses von Kolberg vollendet, das noch bis Ende Mai 2022 im Rathaus Pankow ausgestellt ist. Das sogenannte Strandschloss war ein repräsentatives Kurhaus, das 1899 entstand und 1945 zerstört wurde. Der polnische Lehrer Jacek Kawałek arbeitete über fünf Jahre mit seinen Schüler:innen daran, die Erinnerung an das beliebte Ausflugsziel mit einem 3D-Modell lebendig zu halten. Auf Grundlage alter Fotografien und Postkarten modellierten sie den Gebäudekomplex digital und setzten ihn im 3D-Druck als Modell um. Während des Art Camps im Herbst 2021 wurde das 3D-Modell von fünf Pankower und vier polnischen Schüler:innen ergänzt, bemalt und schließlich in seiner jetzigen Form arrangiert. Im Rathaus Pankow ist es nun erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich.

Bezirksbürgermeister Sören Benn: „Seit 1994 verbindet unseren Bezirk eine lebendige Partnerschaft mit Kołobrzeg und es ist schade, dass wir in den letzten beiden Jahren pandemiebedingt auf viele persönliche Begegnungen verzichten mussten. Umso mehr freut es mich, dass das Art Camp im vergangenen Herbst stattfinden konnte und dass wir nun ein ganz konkretes Ergebnis der kreativen Arbeit hier im Rathaus betrachten können. Vielen Dank an alle Beteiligten und vor allem an die Jugendlichen für dieses beeindruckende Modell!“

Ines Lekschas, Leiterin der Jugendkunstschule: „Die Präsentation des 3D-Modells im Rathaus ist etwas Besonderes und wir alle freuen uns sehr darüber! In den vergangenen Jahren sind beim Art Camp Theateraufführungen, Filme, Skulpturen, ein Wandgemälde und vieles mehr entstanden. Aber das, was nicht sichtbar ist, z.B. die gemeinsamen Erlebnisse im Freizeitprogramm und das Knüpfen neuer Kontakte, sind für mich die bewegenden Momente. Wir hoffen, dass das Art Camp 2022 wie geplant im September in Kołobrzeg stattfinden kann.“

Maximilian Steinke, Schüler der Konrad-Duden-Schule, nahm 2021 am deutsch-polnischen Austausch teil und ist begeistert: „Ich male sehr gern und es war eine großartige Chance für mich, beim Art Camp dabei zu sein und zu sehen, wie viel wir gemeinsam geschafft haben.“ Sein Klassenkamerad Ilyas Koyuncu ergänzt: „Für mich war es eine tolle neue Erfahrung, mit 3D-Druck zu arbeiten und mich dabei mit Jugendlichen aus Polen auszutauschen.“

Weitere Informationen zur Jugendkunstschule Pankow: www.juks-pankow.de

Besuchsinformationen
Das 3D-Modell kann im Rathaus Pankow (Breite Str. 24a-26, 13187 Berlin) in der 1. Etage (Foyer vor dem Emma-Ihrer-Saal) noch bis Ende Mai 2022 montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr unter Einhaltung der 3G-Regelung und der aktuellen Abstands- und Hygieneregeln besichtigt werden. Das Rathaus bleibt an Feiertagen und Wochenenden geschlossen, der Eintritt ist frei.

Zur Polonia

Eine Veranstaltung zur Frage, ob die Polonia zurzeit zum Spielball der Politik wird, findet am 22.2.2022 statt.

Die Polonia in Deutschland und die deutsche Minderheit in Polen 
Online-Debatte am Dienstag, 22.02.2022, 14 Uhr 
Registrierung: https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_b1wuz6o0RdOwihgegh7dAg

Ende 2021 beschloss das polnische Parlament, der deutschen Minderheit die Mittel für muttersprachlichen Unterricht um insgesamt 20 Prozent zu kürzen. 
Begründet wurde dieser Schritt mit dem Hinweis auf mangelnde Förderung der Polonia in Deutschland durch die Bundesregierung. 
Die Entscheidung und die damit verbundenen Vorwürfe wurden seitens Vertreter Deutschlands als „inakzeptabel“ zurückgewiesen. 
Offensichtlich handelt es sich vonseiten der polnischen Regierung um den Versuch, die Deutschen in Polen und die Polen in Deutschland für innen- bzw. außenpolitische Ziele zu instrumentalisieren. 

In unserer Debatte wollen wir insbesondere folgende Fragen diskutieren: 
•    Wie unterscheidet sich der rechtliche Status der Polonia in Deutschland von dem der deutschen Minderheit in Polen? 
•    In welchem Verhältnis stehen die Vereinbarungen des Deutsch-Polnischen Nachbarschaftsvertrags und internationale Abkommen, denen Polen und Deutschland beigetreten sind?
•    Wie sehen Vertreter:innen der Polonia in Deutschland und der deutschen Minderheit in Polen die derzeitige Situation ihrer Communitys? Wo sehen sie Änderungsbedarf und Verbesserungsmöglichkeiten?    

Diskussion mit:
    Knut Abraham MdB, CDU
    Rafał Bartek, Vorsitzender des Parlaments der Woiwodschaft Oppeln, Vorsitzender der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen (SKGD) im Oppelner Schlesien 
    Hans-Leo Dirks, Ministerialrat im Bundesministerium des Innern und für Heimat, Polonia-Beauftragter des Bundes 
    Prof. Dr. Peter Oliver Loew, Direktor des Deutschen Polen-Instituts 
    Dr. Kamila Schöll-Mazurek, Polnisches Bundesnetzwerk Partizipation und Soziales „Part of Europe“ 
     
    Moderation: Dr. Agnieszka Łada-Konefał, stv. Direktorin des Deutschen Polen-Instituts

    Die Debatte ist Teil des Projekts „Von der Versöhnung zur Alltäglichkeit? 30 Jahre deutsch-polnische Nachbarschaft“.

Buch: Bartoszewski

Eine Buchvorstellung zu Władysław Bartoszweski verdient besondere Beachtung: Am 18. Februar ist eine Online-Teilnahme kostenlos möglich.

Deutschland und Polen: Wendepunkte und Persönlichkeiten des deutsch-polnischen Dialogs 
Buchvorstellung und Diskussion zum 100. Geburtstag von Prof. Władysław Bartoszewski 

Gespräch zum Erscheinen der deutschen Übersetzung des Buches des Historikers, Publizisten und Politikers Władysław Bartoszewski: 
Steter Tropfen höhlt den Stein? Was ich zu den Deutschen und über die Deutschen in einem halben Jahrhundert gesagt habe“ 
in Kooperation des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin und der Konrad-Adenauer-Stiftung in Brandenburg. 

18. Februar 2022 18:00 – 20:00 Uhr 

Gesprächsteilnehmer sind:

  • Anita Baranowska-Koch, Vorsitzende der Bartoszewski-Initiative der Dt.-Pl. Gesellschaft Berlin
  • Marcin Barcz, ehem. Mitarbeiter Bartoszewskis, Warschau
  • Prof. Dr. Igor Kąkolewski, Direktor des polnischen Zentrums für Historische Forschung Berlin
  • Michael Lingenthal, ehm. Geschäftsführer des Deutsch-Polnischen Jugendwerks
  • Stephan Raabe, ehm. Direktor des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung  in Warschau (2004 – 2011)

Anmeldung/Registrierung für die Veranstaltung auf dem Internetportal Zoom unter: 
https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_2RCh9R4kQ860S8cGFBrwFg

Weitere Informationen unter: 
https://www.kas.de/de/web/brandenburg/veranstaltungen/detail/-/content/zum-100-geburtstag-von-prof-wladyslaw-bartoszewski

Das Publikationsprojekt wurde in vom Zentrum für historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften 
in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Warschau realisiert. 

Stettin: Bartoszewski

Szczecin (Stettin) ist immer eine Reise wert. Nun lohnt sich die Anfahrt in die Ostseemetropole (aus Berlin ist es nicht weit) ganz deutlich. Die sehenswerte Bartoszewski-Ausstellung gastiert dort. Und zwar vom 15.2. bis 3.3.2022.

Władysław Bartoszewski (1922 – 2015)
Die 25. Station der Bartoszewski-Ausstellung: „Widerstand, Erinnerung und Versöhnung“ wird zum 100. Geburtstag von Władysław Bartoszewski in Stettin gezeigt
Ausstellung, Di–Do 15.02. – 03.03.2022 · Schloss der Pommerschen Herzöge, Korsarzy 34, 70–540 Szczecin, Polen

Die Wladyslaw Bartoszewski gewidmete Ausstellung „Widerstand, Erinnerung, Versöhnung“, die in den vergangenen drei Jahren von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin e. V. erfolgreich in ganz Deutschland präsentiert wurde, wird nun wieder in Polen eröffnet. Vom 15. Februar bis 3. März 2022 kann sie im historischen Schloss der Pommerschen Herzöge in Stettin besichtigt werden (Es gibt Tafeln mit der deutschen Übersetzung).

Die aktuelle Ausstellung in Stettin ist auch ein Teil der Bemühungen der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin um die Benennung der Oderbrücke zwischen Neurüdnitz und Siekerki nach Wladyslaw Bartoszewski. Wladyslaw Bartoszewskis besuchte oft Stettin, u.a. anlässlich öffentlicher Vorträge an der dortigen Universität. Im Jahr 2006 erhielt er die Ehrenbürgerschaft der Stadt. Im Juni 2019 fand im Rahmen der Stettiner „Freiheitswoche“ eine der Erinnerung an Wladyslaw Bartoszewski gewidmete Konferenz „Es lohnt sich anständig zu sein – historische Politik versus politische Korrektheit“. Vor dem Stadtamt wurde damals auch eine Fotoausstellung mit ausgewählten Aufnahmen aus dem Familienarchiv von Bartoszewski präsentiert. Im Stettiner Park Jasne Błonia befindet sich heute ein von lokalen Bürgeraktivisten aufgestellter Stein im Gedenken an Wladyslaw Bartoszewski.

Entworfen im Herbst 2015 für die Kanzlei des damaligen polnischen Premierministers, wurden die Texte durch die Förderung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit ins Deutsche übertragen. Es entstand eine Wanderausstellung durch ganz Deutschland, die zwischen Juli 2018 und Juli 2021 bereits in zwanzig deutschen Städten zu sehen war.

Diese Ausstellung zeigt das Leben und Wirken Bartoszewskis, der bis zu seinem Tode im Jahr 2015 unermüdlich erst als Widerstandskämpfer gegen die Nationalsozialisten, später als Historiker und nach der Wende in Polen auch als Politiker, Diplomat und Journalist zur politischen Aussöhnung zwischen Polen und Deutschland beitrug. Eine facettenreiche Persönlichkeit, die jahrzehntelang an wichtigen historischen Prozessen beteiligt war.

Die Bartoszewski-Ausstellung im Video

Władysław Bartoszewski. Ein Partner für Freiheit, Demokratie und ein Wegbereiter der guten deutsch-polnischen Nachbarschaft

Der Auschwitz-Überlebende, Historiker, Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels, Diplomat und Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg Władysław Bartoszewski gehört zu den Symbolfiguren des Kampfes um Menschenrechte und Völkerverständigung im 20. Jh. Auch in schwierigsten Zeiten verkörperte er jahrzehntelang die Tradition des europäischen und demokratischen Polens und wurde zum Wegbereiter der deutsch-polnischen Gemeinschaft im vereinten Europa.

Öffnungszeiten

Mo–So 10.00 – 18.00 Uhr Freier Eintritt


*Die Ausstellung ist im Besitz der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Warschau und wurde als Wanderausstellung an die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin für Deutschland ausgeliehen. Das Projekt wird gefördert durch „Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)“.

Veranstalter: Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V.Bartoszewski-Initiative, Marschalamt der Woiwodschaft Westpommern

Alle Informationen auch auf der DPG Berlin-Website: 
https://www.dpgberlin.de/de/termine/2022/wladyslaw-bartoszewski-1922-2

Monika Szymanik

Bei unserem Partner, dem Sprachcafé Polnisch, steht am 28.1.2022 ein interessanter Termin an. Eine Buchvorstellung. Es geht um Szczecin, Stettin.

Treffen mit Monika Szymanik und ihrem neuen Buch, „Dzieciństwo 1935–1949” | „Die Kindheit 1935–1949”!


Die Autorin des Buches ist Christel Schubert (1935–2019), eine Vorkriegsbewohnerin eines repräsentativen Mietshauses in der Święty-Wojciech-Straße 1 (ehemalige Karkutschstraße) in Szczecin.
Christel hat ihre Erinnerungen mehrere Jahre nach ihrem Verlassen der Stadt in einem Tagebuch festgehalten.

Monika Szymanik, die uns schon in ihrem ersten Fotoalbum „Altbauliebe einer Stettinerin“ das alte Stettin im neuen Szczecin zeigt, wandelt auf den Spuren der kleinen Christel und ihrer Erinnerungen und fängt mit dem Objektiv ihres Handys (ja, Handy!) jene Orte von vor 80 Jahren ein, die heute oft anders aussehen und stumme Zeugen schon anderen Geschichten sind.
Unser Treffen wird durch die Anwesenheit von Siegmar Jonas, dem Bruder von Christel Schubert, gewürdigt.

Seid willkommen!

am Freitag, 28.01.2022, 19.00 Uhr | Schulzestr. 1, 13187 Berlin-Pankow, tuż przy S-Bhf Wollankstr.



Es gelten die 2GPlus-Regeln. (Booster-Nachweis oder aktueller negativer Test, Testzentrum befindet sich gleich neben der S-Bahn-Station Wollankstr.).

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Projekte „SprachCafé 2.0″- FEIN-Pilotprojekt sowie „Seit 10 Jahren zusammen“ statt – mit Unterstützung des Bezirksamtes Pankow.

Willkommen!

Auf der Januar-Mitgliederversammlung unseres Vereins gab es tolle Nachrichten: 3 neue Mitgliedsanträge konnten wir bearbeiten und begrüßen nun drei neue Mitglieder. Herzlich Willkommen!

Auch wurden auf der Mitgliederversammlung zahlreiche Planungen für 2022 besprochen: Wir wünschen uns sehnlichst, wieder eine Kolbergfahrt im Mai anbieten zu können. Wir werden an den Feierlichkeiten zum 18. März in Kolberg teilnehmen. Wir unterstützen weiter die Vernetzung zwischen Berlin und Kolobrzeg und haben uns unter anderem den Bibliotheken gewidmet. Die Sitzung fand natürlich unter den geltenden Regelungen zur Corona-Pandemie statt. Wir hoffen, dass wir bald wieder mehr Präsenzveranstaltungen durchführen können!

Geänderter Vorstand

Auch der formale Teil fand statt: Unser Vorstand setzt sich nun ein wenig anders zusammen. Neue erste stellvertretende Vorsitzende ist Ellen Lubawinski. Wir freuen uns sehr, dass sie mit an Bord ist. Auch ein herzlichstes Willkommen!

Wir danken Ilse Kaiser für die langjährige, tolle Arbeit für den Verein. Ilse Kaiser hat uns über viele Jahre perfekt unterstützt, hat auch für emotionale Momente gesorgt und neben der reinen Sacharbeit auch viele menschliche Punkte gesetzt.

Juuliane Jurewicz danken wir ganz herzlich für ihre Arbeit als Beisitzerin im Vorstand für die geleistete, tolle Arbeit. Wir hoffen natürlich, dass sowohl Ilse Kaiser wie auch Juliane Jurewicz weiterhin dem Verein zugewandt bleiben und wir vielleicht noch manches geplantes aber nicht realisiertes Projekt zum Leben erwecken können.

Der neue Vorstand wird alsbald auf der Internetseite eingetragen. Ebenso wie hoffentlich die nächsten Projekte, die wir in der anstehenden Vorstandssitzung planen werden.

Versammlung mit 2G

Wir freuen uns auf unsere Mitgliederversammlung am Freitag. Nach aktuellem Anmeldestand und aktuellen Regelungen müssen wir die 2G-Regel anwenden. Das bedeutet: 

  • Wer sich noch nicht angemeldet hat, wird dringend um Anmeldung gebeten
  • Wer sich noch nicht abgemeldet hat und nicht teilnehmen kann: Wir bitten um kurze Abmeldung
  • Bitte seid alle etwas früher da, damit wir das „Einchecken“ erledigen können
  • Ihr müsst für die Teilnahme geimpft oder genesen sein, sonst könnt Ihr leider nicht teilnehmen
  • Ihr müsst den Nachweis mitbringen, dass Ihr geimpft oder genesen seid: Corona-Warn-App oder CovPass-App oder ausgedruckter QR-Code
  • Wir sind verpflichtet, diesen Nachweis schriftlich zu dokumentieren
  • Es besteht Maskenpflicht bei der Veranstaltung, oder 2G+ oder Mindestabstand 

Fragen? Bitte einfach per Mail.

Mitgliederversammlung

Eine große Bitte an alle Vereinsmitglieder: Alle sollten die Einladung erhalten haben. Um die Planbarkeit für den Termin sicherzustellen, bitten wir dringend um An- oder Abmeldung zur Veranstaltung unter kontakt@freunde-kolbergs.de– Danke!

Wir gehen im Moment davon aus, die Veranstaltung am 14.1.2022 unter entsprechenden Regelungen durchführen zu können. Bitte: An die Nachweisdokumente (Impfung etc.) denken! Die Details ergeben sich aus den zu erwartenden Neuregelungen zur Pandemie zum Wochenende.

Frohe Weihnachten und ein gutes 2022!

Wir haben seit langem wieder einmal Post versandt, ganz nach alter Schule: Mit Papier, Briefumschlag und Briefmarke. Mit Weihnachtskarte und einem Weihnachtsbrief. An alle unsere Mitglieder im Verein.

Wir hoffen, dass wir neben der virtuellen und und nun haptisch-schriftlichen Begegnung im kommenden Jahr auch wieder persönliche Begegnungen haben, und zwar am besten polnisch-deutsche Begegnungen.

Interessiert? Interessiert!

Wir hoffen, dass wir für unsere Mitgliederversammlung am 14.1.2021 in Berlin-Pankow (die Einladung wurde auch gleich mit verschickt, denn wir sind ja gern effizient 🙂 ) viele neue und engagierte Kandidatinnen und Kandidaten für tolle anstehende und noch zu erdenkende Projekte finden.

Noch einmal: Begegnungen!

Die Arbeit unseres Vereins lebt von Begegnung. Begegnung ist leider nur sehr eingeschränkt möglich gewesen. Uns ist klar geworden, wie wichtig diese Begegnung war, ist und auch in Zukunft sein wird. Zwar können digitale Formate vielleicht die eine oder andere Abstimmung erleichtern, doch Freundschaft und Partnerschaft können nur in persönlicher Begegnung wachsen und reifen. Das gilt auch für die Städtepartnerschaft.

Um so bedauerlicher ist, dass so gut wie keine Begegnungen 2020 und 2021 stattfinden konnten. Es gab einige kleinere Reisen von Vereinsmitgliedern nach Kolberg und wenige Besuche aus Kolberg in Berlin. Aber zum Beispiel unsere Kolbergfahrt, unsere Begegnungsabende oder -feiern konnten allesamt nicht stattfinden. Immerhin konnten wir in diesem Jahr einen Besuch im Museum unserer Partnerstadt realisieren und dort ein Exponat übergeben. Wir konnten einen Wegweiser zu unserer Städtepartnerschaft mit einweihen. Und wir konnten einige freundschaftliche Besuche zwischen Mitgliedern unseres Vereins mit Menschen in unserer Partnerstadt dokumentieren.

Mehr.

Das alles ist natürlich viel zu wenig: In einer Zeit, in der sich die politische Stimmung nicht zum Besseren entwickelt. In einer Zeit, in der Spaltungen in der Gesellschaft an allen Ecken und Enden um sich greifen. Wir wünschen uns wieder viel mehr Anlässe für Begegnung, für Diskussion und für Freundschaft. Vor allem natürlich, das ist Anliegen unseres Vereins, deutsch-polnische Freundschaft.

Unser Verein ist weiterhin hervorragend vernetzt und wir haben uns auch in der Zeit der Pandemie über viel Unterstützung und ein starkes Netzwerk gefreut. Es ist aber auch die Wahrheit, dass unser Verein über neue Interessentinnen und Interessenten aus Begegnungen wuchs. All dies fiel weg und stellt uns vor große Herausforderungen.

Wir möchten natürlich die Angebote, die Strukturen und die Arbeit unseres Vereins vor diesem Hintergrund weiter entwickeln. Unsere Vision ist, die Städtepartnerschaft mit innovativen und auch bewährten Methoden und Formaten weiter zu beleben. Dafür freuen wir uns über alle, die auch Lust auf die Förderung von Begegnung haben.

Einladung!

All diese Dinge sind Thema unserer schon lange verschobenen Mitgliederversammlung, zu der wir alle Mitglieder am 14.1.2022 in Berlin einladen. Wer noch kein Mitglied im Verein ist, ist herzlich eingeladen, es zu werden. Es wird eine spannende Diskussion über unsere weitere Arbeit, über die Aufgabengebiete und auch die Rollen im Verein geben. Sehr freuen wir uns natürlich auch über alle, die sich vorstellen können, selbst aktiv zu werden und sich zu engagieren.

Unterstützung.

Aber auch, wer unserem Verein und unserer Arbeit gewogen ist, sich aber nicht persönlich einbringen kann oder möchte: Wir hoffen, im kommenden Jahr wieder mehr Veranstaltungen anbieten zu können. Wieder mehr durchführen zu dürfen und zu können – für alle, die sich für die Partnerstadt interessieren. So sehen wir uns hoffentlich entweder auf der Mitgliederversammlung oder auf einer unserer Fahrten oder Veranstaltungen. Wer unseren Newsletter noch nicht abonniert hat: Dieser informiert regelmäßig über Aktuelles und stellt eine kleine Verbindung zu uns her: https://freunde-kolbergs.de/website/newsletter/

Wir freuen uns auf all das, was 2022 uns bringen wird. Unterstützen Sie uns bitte bei der weiteren Arbeit an der Städtepartnerschaft. Ob mit Engagement, Teilnahme an Veranstaltungen, Spenden oder Ideen und Hinweisen. Wir sind gespannt!