Unsere Mitgliederversammlung findet am 19.10.2022 statt. Wir haben eine Nachwahl aufgrund einer Veränderung im Vorstand, weiterhin ein interessantes Rahmenprogramm. Die Einladung sind rechtzeitig per E-Mail versandt worden, Mitglieder ohne E-Mail-Adresse haben die Einladung per Briefpost bekommen.
Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Sitzung und ein angenehmes Wiedersehen!
Karolina Kuszyk: In den Häusern der anderen Spuren deutscher Vergangenheit in Westpolen Etwa zehn Millionen Deutsche flohen mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus Schlesien, Pommern, der Kurmark und Ostpreußen oder wurden von dort vertrieben.
Zurück blieben ihre Häuser, Straßen, Fabriken und Kirchen, aber auch ihre Möbel, Küchengeräte und Bilder. Welche Geschichten erzählen sie heute über ihre ehemaligen Besitzer? Die Gebiete östlich von Oder und Neiße lagen fortan in Polen, Menschen aus anderen Landesteilen, darunter Vertriebene aus den östlichen Grenzgebieten um Lemberg und Vilnius, wurden dort angesiedelt. Wie machten sie die Städte und Dörfer der ehemaligen Besatzer zu ihrer Heimat? Gestützt auf Archivfunde, Forschungsarbeiten, Literatur und eine Vielzahl persönlicher Begegnungen erzählt Karolina Kuszyk davon, wie die Biografien von Menschen und Dingen miteinander verwoben sind.
»Karolina Kuszyk gelingt etwas Außergewöhnliches. Auf einfühlsame Weise beschreibt sie die Herausforderung der polnischen Nachkriegsgesellschaft, mit dem deutschen Erbe im heutigen Westpolen umzugehen. Endlich liegt dieses wegweisende Buch in deutscher Sprache vor.«
Andreas Kossert
Moderation: Christiane Hoffmann, Autorin und Erste Stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Aufbau Verlagen.
Unser Partner, das Sprachcafe Polnisch, hat wieder einen vollen Kalender für alle Interessierten!
Schulzestr. 1, 13187 Berlin-Pankow, direkt an der S1, Bhf Wollankstr.
Kreatives Schreiben – Workshop – mit Natalie Wassermann und Brygida Helbig: Sa., 01.10.2022, 15.00-18.00 Uhr | Schulze & online – Projekte „SprachCafè 2.0“ – FEIN-Pilotprojekt, NEUSTART 2 sowie „Kunst verbindet“, Demokratie leben
Frühstück auf Polnisch: Fr., 07.10.2022, 10.00-12.00 – offene Gesprächsrunde in inspirierender Atmosphäre mit vielen Leckereien – von Herzen zubereitet. Zapraszamy! | Schulzestr.
Ethik für die Kinderhospizarbeit: zwischen Lebensqualität und Lebenserhaltung, Fr., 07.10.2022, 17.30-20.30 (in Deutsch) | Schulze
Polnisch als Fremdsprache für Erwachsene – Polski jako obcy dla dorosłych Start: Di., 04.10.2022 – polecamy, zapraszamy! ???? Sprachkurs für Anfänger*innen – Kurs dla Początkujących – | Di. 17:00 | Schulze ???? Jak to było? | Wie war das noch? | Di. 18:00 | Schulze Anmeldung: s.filip-badura@sprachcafe-polnisch.org
Speak-Dating: Mi., 05.+19.10.2022, 19.00 Uhr – Sprachtraining (Konversation) in bunter Gesellschaft – wir laden herzlich ein zu unseren regelmäßigen Treffen am ersten und dritten Mittwoch eines jeden Monats! | Projekte „SprachCafé2.0.“ – FEIN-Pilotprojekt, „Seit 10 Jahren zusammen“ | Schulze
Literaturbegegnungen „Wir | MY – SprachCafé Polnisch & ewamaria.blog„: Do., 06.10.2022 Ausflug nach Stettin – auf den Spuren der Familie Quistorp – Details s. Diskussion des Events auf FB | Projekte „Sprachcafè2.0“ – FEIN-Pilotprojekt sowie „Seit 10 Jahren zusammen“ | Schulze
Special! Ausflug nach Lübars – für das Team SCP, Fans sowie Interessierte: So., 09.10.2022, 10.00-18.00, Start in der Schulze
Die zweite Edition des Lese-Klubs online “Buch, czyli książka” ist gestartet!: 11.10.2022; 19.00 – Spotkanie z tłumaczkami literatury niemieckojęzycznej Małgorzatą Łukasiewicz i Małgorzatą Gralińską; moderacja: Natalia Prüfer i Marcin Wilk ????Anmeldung: buchczyliksiazka@gmail.com | Mehr Informationen… Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit (Fundacja Współpracy Polsko-Niemieckiej)
Deutsch Aktiv – Deutsch für Erwachsene verbunden mit Kinderangebot, samstags, 12.00-13.30, Start: 15.10.2022 | Schulze Deutsch-Konversationen online – Start: 13.10.2022Mehr…. | Projekt DEUTSCH+
Spacer zielarski z medytacją (cykl in Pl): 15.10.2022, 16-18 Uhr. Wir bitten um Voranmeldungen.
„Patrzenie w siebie“(PL) – Schreibwerkstatt (introspektives Schreiben) mit Małgo Rosa: Fr., 21.10.2022, 17-19 Uhr und jeden letzten Freitag im Monat | Projekte „Sprachcafè2.0“ – FEIN-Pilotprojekt sowie „Seit 10 Jahren zusammen“| Schulze
Neu! Werkstatt Übersetzungen DE-PL mit Brygida Helbig! Start: 22.10.2022, 15:00-18:00 Uhr. Wir bitten um Anmeldungen! | Deutscher Übersetzerfonds
SprachCamp Deutsch – Programm für Schulkinder in den Herbstferien 24.-28.10.2022 Więcej…
“Buch, czyli książka”- Lese-Klub online: 25.10, godz. 19.00 – Unica Zürn „Trąby jerychońskie”, Wydawnictwo Drzazgi, Okoniny, tłum. Maryna Ochab, Małgorzata Łukasiewicz, NIEMCY/ KLASYKA PO NIEMIECKU; moderacja: Marcin Wilk ????Anmeldung: buchczyliksiazka@gmail.com | Mehr Informationen… Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit (Fundacja Współpracy Polsko-Niemieckiej)Außer dem blauen Himmel … – innere Energie pflegen Eine neue Reihe mit Basia Stillmark – in der polnischen Sprache – an Frauen adressiert. Eure Beiträge sind willkommen! Am Sa., 19.11.2022, 17:00-19.00: Einzelheiten – s. „Diskussion“ des Events, Schulze – Projekte „Sprachcafè2.0“ – FEIN-Pilotprojekt sowie „Seit 10 Jahren zusammen“
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???? Siehe auch:
Unsere aktuellen Angebote für Kinder findet Ihr im Newsletter für Kinder und ihre Eltern /Kafejka dla Dzieci i Rodziców.
Fachinformation zur Mehrsprachigkeit findet Ihr im Newsletter Mehrsprachigkeit | DE
Das Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien lädt zu einer Ausstellungseröffnung ein: Grenzgebiete: Orte und Menschen an der ukrainisch-polnischen und ukrainisch-ungarischen Grenze (10/21-8/22)
ZOiS Forum | 17. Oktober 2022 | 18:30 – 20:00 Uhr | ZOiS, Mohrenstraße 60, 10117 Berlin Grenzgebiete: Orte und Menschen an der ukrainisch-polnischen und ukrainisch-ungarischen Grenze (10/21-8/22)
Ausstellungseröffnung mit Volker Kreidler, Anastasiia Kuznietsova, Tatiana Zhurzhenko und Sabine von Löwis (Deutsch / Englisch)
Die Fotoausstellung Border Areas: Places and People on the Ukrainian-Polish and Ukrainian-Hungarian Border (10/21-8/22) von Volker Kreidler und Anastasiia Kuznietsova ist Teil des Forschungsprojekts The Liberal Script in Ukraine’s Contested Border Regions, das im Rahmen des Exzellenzclusters ‚Contestations of the Liberal Script (SCRIPTS)‘ durchgeführt wird. Die Ausstellung zeigt vier Orte: Chervonohrad und Sambir an der polnisch-ukrainischen Grenze sowie Berehove und Uzhhorod an der ungarisch-ukrainischen Grenze wenige Monate vor und nach Kriegsbeginn.
The Liberal Script in Ukraine’s Contested Border Regions: Als liberales Skript lassen sich Ideen und institutionelle Vorgaben für die Organisation von Politik und Gesellschaft beschreiben, die auf dem Kernprinzip der individuellen Selbstbestimmung beruhen. Dieses Konzept ist unter Druck geraten. Einige der Herausforderungen, vor denen liberale Demokratien heute stehen, gehen von autoritären Staaten und nichtstaatlichen Gewaltakteur*innen aus, die liberale Werte ablehnen. Der groß angelegte russische Angriffskrieg gegen die Ukraine ist die größte Herausforderung für das liberale Skript und die Grenzen der Ukraine. Am Beispiel der Ukraine untersucht das Projekt, inwieweit das liberale Skript Ideen inspiriert und handlungsleitend ist. Es fragt auch danach, welche anderen Konzepte es sind, die offizielle, soziale und kulturelle Grenzen erklären und durchsetzen, und richtet ein besonderes Augenmerk auf Fragen der Souveränität, der Mobilität und der Rechte der*des Einzelnen gegenüber denen der Gruppe.
Bei der Eröffnung werden Tatiana Zhurzhenko, Volker Kreidler und Anastasiia Kuznietsova über ihre empirischen und visuellen Untersuchungen berichten und nach einer kurzen Einführung durch die Ausstellung führen.
Teilnehmende
Tatiana Zhurzhenko (ZOiS)
Volker Kreidler (Fotograf)
Anastasiia Kuznietsova (Fotografin)
Sabine von Löwis (ZOiS)
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte beachten Sie, dass während der Führung Maskenpflicht besteht.
Nach der Führung laden wir Sie zu einem kleinen Empfang ein.
Im Kino der Nachbarn läuft wieder hochspannende polnische Filmkunst: 7 uczuć [7 Gefühle] läuft als polnischer Originalfilm mit englischen Untertiteln. Mo 10.10.2022, 18.00 Uhr · 14169 Berlin-Zehlendorf, BALI-Filmtheater, Teltower Damm 33
So richtig glücklich ist Adaś Miauczyński ja nicht mit seinem Leben, war es wohl auch nie. Aus gutem Grund, wie ihm seine Therapeutin verrät: Er hat als Kind nicht gelernt, mit den sieben elementaren Gefühlen Angst, Wut, Trauer, Freude, Ekel, Eifersucht und Scham umzugehen. Und dieses Unvermögen zieht sich bis heute durch sein Leben. Aber stimmt das auch? Um Antworten auf seine brennenden Fragen zu bekommen, beschließt Adaś in seine Kindheit zurückzukehren und all das Revue passieren zu lassen, was ihm seinerzeit widerfahren ist.
Wer die Filme von Marek Koterski kennt, der dürfte auch schon Adaś Miauczyński begegnet sein – in der einen oder anderen Form. Das ist hier ausnahmsweise mal wörtlich zu verstehen, denn die Kunstfigur des Vollzeitneurotikers wurde schon von mehreren Schauspielern verkörpert. In 7 Gefühle, dem neuesten Werk des polnischen Regisseurs, hat er sich jemand ganz Besonderes für die Aufgabe ausgesucht: Sein eigener Sohn Marek darf nun für den Papa demonstrieren, wie viel in einem kaputtgehen kann, wenn man in der Kindheit nicht aufpasst.
Regie Marek Koterski Polen 2018 116 Minuten FSK k.A. ab 18 JahrenOriginal mit engl. Untertiteln
Kino der Nachbarn
Mit dem Projekt Kino der Nachbarn wollen wir polnische und andere Filme in Berlin zeigen, die etwas vom kulturellen Reichtum unserer Nachbarn im Osten erahnen lassen. Filme, die in vielschichtiger Weise menschliche, philosophische, geschichtliche oder politische Themen reflektieren, von überzeugenden Schauspielern getragen, ein Erlebnis sind, das wir gerne mit Vielen teilen möchten.
K. Jankowska & W. Meyer zu Uptrup
BALI KINO Teltower Damm 33 – 14169 Berlin Telefon 030 811 46 78 – Fax 030 812 99 538
Spuren jüdischen Lebens an der mittleren Oder Über viele Jahrhunderte lebten Jüdinnen und Juden im Gebiet der mittleren Oder und bereicherten das gesellschaftliche und kulturelle Leben dieser Region. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten wurden diese Menschen entrechtet, vertrieben und ermordet, doch ihr kulturelles Erbe ist noch sichtbar. Das ist die erste deutsch-polnische Publikation, die der jüdischen Vergangenheit in der grenzübergreifenden Region der mittleren Oder an 24 Orten nachgeht. Buchvorstellung, Di 25.10.2022, 19.00 Uhr · 10117 Berlin, Mendelssohn-Remise, Jägerstr. 51
Das Buch begibt sich auf eine Entdeckungsreise und folgt den Spuren dieser fast verschwundenen jüdischen Welt. Autor: Hilmar Schulz, Fotografie: Yvette Thormann, Gestaltung: Florian Reckert
Programm
Begrüßung und Vorstellung des Buchs: Ernst Herzog, Herausgeber: Kulturförderverein Kloster Altfriedland e.V., http://spurenjuedischenlebens.de/
Jüdisches Leben an der mittleren Oder: Dr. Reinhard Schmook, Leiter des Oderlandmuseums Bad Freienwalde
Zum Zustand der jüdischen Friedhöfe auf der polnischen Seite der mittleren Oder: Andrzej Kirmiel, Leiter des Museums des Meseritzer Landes in Międzyrzecz (Polen)
Musikalische Umrahmung
Das Diplomatische Streichquartett Berlin spielt Werke jüdischer Komponisten (Fanny Hensel, Alexander Zemlinsky, Kurt Weill, Leonard Bernstein)
Jede/r Besucher/in erhält ein Freiexemplar des Buches.
Eine Veranstaltung des Diplomatischen Streichquartetts Berlin (Leitung: Ernst Herzog) in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin e.V. und der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V.
Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin bietet ein besuchenswertes Gespräch mit Bazon Brock an.
»Pommern-Besucherschule« – Bazon Brock im Gespräch Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe »Von Pommern nach Pomorze. Unterwegs in einem (fast) unbekannten Land« Diskussion und Film, Di 04.10.2022, 19.30 Uhr · 13507 Berlin, Humboldt-Bibliothek Tegel, Karolinenstr. 19
Im Jahr 1991 bereiste der 1936 im pommerschen Stolp/Słupsk geborene Bazon Brock mit einem Filmteam den Ort seiner Kindheit, das Dorf Karlkow/Karlikowo Lęborskie. Dort betrieb die Familie Brock eine Bäckerei. Kurz vor Kriegende musste sie fliehen, zunächst in die Nähe von und nach Danzig/Gdańsk, später nach Dänemark, wo sie mehrere Jahre in einem Flüchtlingslager verbrachte. Zurück in Deutschland arbeitete Bazon Brock ab Ende der 1950er als Dramaturg. Einen Namen machte er sich als Aktionskünstler und Kunstkenner. Ab Mitte der 1960er Jahre folgten Professuren in Deutschland und Österreich, zuletzt die Professur für Ästhetik und Kulturvermittlung an der Bergischen Universität Wuppertal. Die von ihm für die Kasseler documenta 1968 konzipierten »Besucherschulen« sollen im Sinne eines »Action Teaching« den Besuchern Verständnis und Aneignungstechniken für zeitgenössische Kunst jenseits eines passiven Kunstkonsums vermitteln.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht Bazon Brocks Familiengeschichte und sein Verhältnis zu Pommern. Diskutiert werden aber auch die Grundlagen seiner Arbeit und die Fragen nach der Bedeutung und Zukunft der Kunst.
Programm
Filmvorführung: Quer denken – gerade gehen. Ansichten des Bazon Brock(44 Min., Regie: Ingo Hamacher, WDR 1991) Der Dokumentarfilm bildet einen Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung Brocks mit der eigenen Familiengeschichte, liefert Grundlagen für das Verständnis seiner Arbeit und stellt Fragen nach der Bedeutung und Zukunft der Kunst.
Kurzvortrag: Heimatlos, sinnlos, haltlos, Seemannslos. Eine Rückkehr ohne Wiederkehr von Bazon Brock
Mit Bazon Brock sprechen im Anschluss an die Filmvorführung Prof. Dr. Stephan Wolting von der Adam-Mickiewicz-Universität Posen/Poznań und Prof. Dr. Monika Wolting von der Universität Breslau/Wrocław, die selbst aus Stolp/Słupsk stammt.
Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation zwischen der Stadtbibliothek Reinickendorf, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa im Rahmen des Themenjahres »Land in Sicht! Pommern jenseits der Strände«. Wir danken dem Bezirksamt Reinickendorf für die freundliche Unterstützung.
Begrenzte Platzzahl, daher bitten wir um eine Anmeldung unter froesedpgb@gmail.com oder +49(0)170 207 5297 gebeten. Der Zutritt erfolgt nach dem 3G-Prinzip.
Die Einladungen zur Mitglieder- und Wahlversammlung sind heute, am 25.9.2022, von uns versandt worden. Die Versammlung wird am 19.10.2022 um 19 Uhr stattfinden. An alle Mitglieder unseres Vereins wurden die genauen Einladungsdaten und die Tagesordnung versandt.
Bei dieser Versammlung werden wir die Veranstaltung auch um ein interessantes Gespräch im Anschluss sowie eine Fotovorstellung unserer vergangenen Kolbergfahrt bereichern. Wir freuen uns auf alle Mitglieder, die teilnehmen. Wer Interesse an einer Mitgliedschaft hat, ist eingeladen, am folgenden Rahmenprogramm teilzunehmen.
Die Polnischen Akademie der Wissenschaften in Pankow bietet in Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft eine spannende Podiumsdiskussion an.
Krieg und Versöhnung – Die Wege, die aus der Vergangenheit in die Zukunft führen Am 19. Februar 2022 erschien die deutsche Übersetzung des Buches von Władysław Bartoszewski „Steter Tropfen höhlt den Stein? Was ich zu den Deutschen und über die Deutschen in einem halben Jahrhundert gesagt habe“. Diskussion, Mi 28.09.2022, 18.00 Uhr · 13156 Berlin-Pankow, Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Majakowskiring 47, Facebook Live
Das Buch erschien am Vorabend des 100. Geburtstages in der Reihe „Wendepunkte und Persönlichkeiten des Dialogs. Aus der Geschichte der deutsch-polnischen Verständigung“, herausgegeben vom Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften.
Die Reihe umfasst Publikationen, welche die Spezifik der deutsch-polnischen Beziehungen und insbesondere die deutsch-polnischen dialogischen Prozesse im 20. Jahrhundert behandeln. Der Band umfasst Texte, die sich dem Zweiten Weltkrieg, seinen langfristigen Folgen und dem deutsch-polnischen Dialog in der Nachkriegszeit widmen. Er enthält auch Betrachtungen über die europäische Integration in der Zeit der Jahrhundertwende sowie die Rolle Polens und Deutschlands in der Europäischen Union. Vor allem diese letzten Überlegungen, in denen der Autor jene Symptome einer Krise der demokratischen Ordnung und die ansteigende Welle von Populismus vorherzusehen scheint, die wir gegenwärtig in Europa und auf der Welt beobachten, geben Anlass zu tieferen Reflexionen über die historischen Kapitel des vergangenen „Jahrhunderts der Gewalt“ und über unsere Gegenwart, die seit dem 24. Februar 2022 im Schatten der russischen Aggression auf die Ukraine steht.
Die Redner werden aus der Perspektive der Kriegsentwicklungen in der Ukraine und basierend auf dem Gedankengut von Władysław Bartoszewski ihre Stellungnahme zu drei wichtigen aktuellen Fragen formulieren:
Inwiefern ist die demokratische Ordnung der EU vom Populismus aber auch von der Gleichgültigkeit der „schweigenden Mehrheit“ und Egoismus der EU-Gesellschaften und Staaten gegenüber der aggressiven Außenpolitik Russlands bedroht?
Inwiefern sind Versöhnungsinitiativen zwischen den Völkern Europas, darunter Polen, Deutschen, Ukrainer und Russen in der Zeit der neuen Teilungen Europas und der Welt in neue Einfluss- und Interessenzonen von Bedeutung?
Inwiefern können transnationale Bildungsprogramme und Austausch der Jugendlichen zur Beseitigung der aggressiven Nationalismen beitragen? Was können wir in diesem Bereich aus der Perspektive der traumatischen Erfahrungen des russisch-ukrainischen Krieges jetzt machen?
Moderation:
Benjamin Voelkel, Polonist, Russist und Historiker, Lektor und Übersetzer polnischer Literatur.
Podiumsgäste:
Arndt Freytag von Loringhoven, Botschafter a.D.
Stephan Erb (DPJW, Potsdam)
Dr. Paulina Gulińska-Jurgiel (Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien, Halle)
Prof. Andrii Portnov (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/O)
Dr. habil. Robert Żurek (Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung)
In Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Anmeldung
Um Anmeldung wird gebeten bis zum 23. September 2022 gebeten unter: info@cbh.pan.pl
Anfahrt: S-Bahn oder U-Bahn, Linie S2 oder U2 bis zur Haltestelle Pankow, weiter mit der Straßenbahn M1 (Richtung: Niederschönhausen oder Rosenthal Nord) bis zu der Haltestelle Bürgerpark.Alle Informationen auch auf der DPG Berlin-Website: https://www.dpgberlin.de/de/termine/2022/podiumsdiskussion-krieg-und
„Grande valse brillante“ – Trinationaler Chanson-Abend im Centre Bagatelle Kerstin Blodig und Uwe Neumann singen Ewa Demarczyk und Jacques Brel auf Deutsch. Ein Chanson-Abend rund um die polnische „Edith Piaf“, der Krakauer Sängerin Ewa Demarczyk und den in Paris zu Ruhm gekommenen Belgier Jacques Brel. Konzert, Fr 23.09.2022, 19.30 Uhr · 13465 Berlin, Kulturhaus Centre Bagatelle, Zeltinger Straße 6
In den Sechzigerjahren war das Chanson in ganz Europa populär und durch Ewa Demarczyk und Jacques Brel erlebte das Genre, u. a. auch in Polen, neue Höhepunkte. Millionen Herzen haben sie dadurch im Sturm erobert und die Liebe zu ihren Liedern ist nicht verblasst. Noch heute werden sie im Radio gespielt und auf Konzertbühnen neu interpretiert. Sie sind unsterblich geworden.
Der Schauspieler Uwe Neumann und der Gitarrist Ian Melrose haben das Unmögliche versucht und einige der schönsten Lieder von Brel und Demarczyk ins Deutsche übertragen und dabei neu musikalisch arrangiert. Zusammen mit der Sängerin Kerstin Blodig, dem Bassisten Martin Lillich und dem Klarinettisten Jan Hermerschmidt entstand dabei eine faszinierende Mischung. Sie dürfen sich auf einen unvergesslichen Konzertabend freuen!
Uwe Neumann studierte Schauspiel an der Pariser Schauspielschule Cours Simon und der Universität der Künste Berlin. Er ist auf vielen Bühnen in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz zuhause. Im Moment ist er Ensemble-Mitglied des gegründeten Globe-Theaters in Berlin.
Kerstin Blodig ist eine norwegisch-deutsche Sängerin und Gitarristin. Sie gilt international als eine der wichtigsten Interpretinnen skandinavischer und keltischer Weltmusik. Sie ist studierte Musikerin, Komponistin und Produzentin. Ihr Debutalbum „Valivann“ wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
Ian Melrose ist Gitarrist, Produzent, Arrangeur und Studiomusiker. Studio- und Live-Sessions (über 120 Produktionen) u. a. für Reinhard Mey, Clannad, Mary Black & Stockfisch Records belegen seinen internationalen Ruf.
Veranstalter: Kulturhaus Centre Bagatelle in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin und mit freundlicher Unterstützung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin e.V.