Corona und Stereotypen

Sorgt die Covid-19-Pandemie dafür, dass sich auch alte deutsch-polnische Stereotypen virusartig wieder ausbreiten können? Damit beschäftigt sich ein Online-Projekt, an dem man teilnehmen sollte. Am 4.6.2020.

Es lädt ein die Deutsch-Polnische Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern. Da es online ist, können aber auch Menschen aus anderen Regionen teilnehmen.

Liebe Mitglieder, Partner und Freunde der DPG Vorpommern, 

wir laden Sie herzlich ein zu unserer aktuellen digitalen Veranstaltung in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro M-V:  

Polen in Zeiten von Corona – Comeback alter Stereotype? 

am 4. Juni, 16 bis 17:30 Uhr 

Wie lebt es sich in Polen in Zeiten von Corona? Wie wird in Polen mit der der Gefährdung der Pandemie umgegangen? Welche Maßnahmen hat die polnische Regierung durchgeführt und wie begründet? Wie geht die Gesellschaft damit um? Wie wird in Zeiten geschlossener Grenzen auf Deutschland geschaut? Diese und andere Fragen wollen wir mit Ihnen diskutieren.

Wir werden dabei unterstützt von:

  • Dr. Erik Malchow, Kommunikationstrainer und langjähriger Experte unser deutsch-polnischen interkulturellen Trainings,
  • Niels Gatzke, Projekt „perspektywa“ der RAA Mecklenburg-Vorpommern, der sich mit dem deutsch-polnischen Zusammenleben beschäftigt und    
  • Marta Szuster, Engagierte Bürgerin und Gemeindevertreterin aus Mescherin, die sich für die Öffnung der Grenze einsetzt.

Eine kleine Vorschau finden Sie im Video unter: https://vimeo.com/422868367. Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte an, Sie bekommen dann einen sicheren Zugang für das Gespräch. Um teilnehmen zu können, brauchen Sie einen Computer, Tablet oder ein Smartphone mit Internetzugang oder Sie können sich auch per Telefon dazu schalten. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen. 

Anmeldung: schwerin@fes.dewww.fes-mv.de oder 0385 / 555 85 915

Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft (DPG) Vorpommern e. V.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer anbei. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Online mehrsprachig

Deutsch-polnisches Webinar zum Thema Zwei- und Mehrsprachigkeit

16.-21.6.202o

Meine Sprache macht mich stark!

Das Webinar richtet sich an polnischstämmige Eltern mit Wohnsitz in Deutschland, die ihre Kinder zwei- oder mehrsprachig erziehen. Während einer sechstägigen Veranstaltung online bekommen die Teilnehmenden eine einmalige Gelegenheit, viel Wissen zur emotional- kognitiven Entwicklung von zwei- und mehrsprachigen Kindern zu erwerben sowie ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen und ggf. an Beratung teilzunehmen.

Lesebühne im Sprachcafé

Worte weben Welten

Auf Zoom
Anmeldung per Mail ist die Voraussetzung zur Teilnahme: kontakt@sprachcafe-polnisch.org.– moderiert von Natalie Wasserman & Ruth Fruchtman

Seit fünf Jahren wird im SprachCafé geschrieben: Wir schreiben auf Deutsch, wir schreiben auf Polnisch, schreiben in den Sprachen, in denen wir sprechen.
Wir schreiben Fragmente, die uns ein Impuls in unsere Gedanken pustet oder auch Gedichte, Geschichten, ja selbst Romane.
Manche schreiben für sich, andere für andere – aber niemand schreibt für die Schublade. Deswegen haben wir beschlossen, unserer Werkstatt eine Bühne zu geben. Einmal im Monat öffnen wir unseren Kreis für (Noch-)Nicht-Schreibende aber gern Zuhörende und lesen aus unserem stetig wachsenden Fundus. Machen wir es uns also an unserem kleinen imaginären Kamin gemütlich, lehnen wir uns zurück und kommen nach der Lesung miteinander ins Gespräch. Auf Deutsch oder Polnisch, kurz oder lang, aber auf jeden Fall einmal im Monat auf unserer Lesebühne.
Drei Autor*innen können sich bis zu zehn Tagen vorher per Mail anmelden unter:
fruchtmanberlin@aol.com | transnatale@web.de
Wir melden uns bei Euch zurück und bitten um Verständnis, dass nur drei Lesebeiträge pro Abend möglich sind.
Nach Absprache sind Übersetzungen aus dem Polnischen, Englischen und dem Französischen möglich.

Dieses Mal lesen für uns vor:
 

Annemarie Cordes
 
Antoanetta Marinov
 
Mechtild Römer

Seid herzlich willkommen!

Do., 28.05.2020, 19.00 Uhr auf Zoom

sowie vierteljährlich  jeden dritten Donnerstag im Monat 19.00-21.00
Anmeldung per Mail ist die Voraussetzung zur Teilnahme: kontakt@sprachcafe-polnisch.org.

Unkostenbeitrag: 4,-€, Mitglieder 3,-€
Überweisung auf das Sprachcafé-Konto:
SprachCafé Polnisch
Deutsche Skatbank
IBAN: DE79 8306 5408 0004 9743 36
BIC: GENO DEF1 SLR
Verwendungszweck: „Lesebühne.“

Wenn nicht…

…diese Sache mit dem Virus dazwischen gekommen wäre, dann wären wir an diesem Donnerstag auf unsere große Städtepartnerschaftsfahrt gefahren.

Ein bisschen Wehmut ist natürlich dabei, aber wir machen aus dem Wochenende auch so das Beste. Keine Frage.

Aus Polen gibt es vorsichtige Signale, dass erste touristische Reisen an die polnische Ostsee ab Mitte Juni wieder möglich sein könnten. Das schrieb jedenfalls heute das Polnische Fremdenverkehrsamt in einer Presseinformation. Drücken wir die Daumen, dass es dazu kommt und keine der befürchteten zweiten oder dritten Wellen. Wenn die Signale grüner werden, prüfen wir neue Termine.

Bildschirmfoto der Website https://www.polen.travel/de am 19.5.2020.

Grenzpicknick

Samstag, 9. Mai 2020 ab 15 Uhr

Sobota, 9 maja 2020 r., od godz. 15:00

Liebe Interessierte am deutsch-polnischen Zusammenleben,

Liebe Freundinnen und Freunde des Projektes perspektywa,

einige sagen, dass „deutsch-polnische Liebe durch den Magen“ geht. Mit diesem Gedanken und in lockerer Atmosphäre möchte das Projekt perspektywa gemeinsam mit Euch am Europatag ein Zeichen für ein europäisches Zusammenleben setzen und Euch recht herzlich zum 4. Grenzpicknick einladen. Herzlich eingeladen sind alle Freunde und Sympathisanten des Projektes perspektywa, aber auch Interessierte am deutsch-polnischen Zusammenleben in der Uckermark und in Vorpommern. Der Eintritt ist frei! Wie bei jedem guten Picknick sollte jede und jeder etwas Ess- oder Trinkbares dabeihaben.

Neben dem Kennenlernen stehen Ihre persönlichen Erinnerungen und Geschichten im Vordergrund. Sie sind eingeladen von Ihren Erfahrungen über das Nachbarland zu sprechen. Jede und jeder kann sich einbringen, muss es aber nicht. Diesmal findet das 4. Grenzpicknick per Video- bzw. Telefonkonferenz statt. Was Ihr braucht ist nur ein Telefon, Computer oder Tablet.

Die Videokonferenz ist ab 14 Uhr freigeschalten, um die eigene Technik zu testen. Einloggen könnt ihr Euch unter https://bit.ly/2yl44pe oder in der App „Zoom“. Die Meeting-ID ist 984 4520 6760 und das Passwort: 014198. Es ist auch möglich sich per Telefon einzuwählen. Unter +49 30 5679 5800 (Deutschland) oder +48 22 307 3488 (Polen) mit der gleichen Meeting-ID und dem gleichen Passwort wie bei der Videokonferenz. Bei Bedarf findet die Veranstaltung in zweisprachig (deutsch/polnisch) statt. Wir laden Sie recht herzlich ein!

Kolbergfahrt 2020

Es war leider abzusehen, aber ein bisschen Hoffnung hatten wir doch noch. Nun ist es offensichtlich klar: Zum geplanten Termin wird unsere Kolbergfahrt 2020 nicht stattfinden können. Polen wird die Grenzen voraussichtlich frühestens im Juni wieder öffnen, und auch dann ist nicht klar, ob für den Tourismus und Städtepartnerschaften.

Das ist schade.

Wir haben noch nicht aufgegeben, die Fahrt eventuell noch im Herbst anbieten zu können, wollen aber auch nichts versprechen. Daher bitten wir weiterhin um Geduld.

Bleiben Sie alle gesund und stark in dieser ungewöhnlichen Zeit.

Polen & Corona

Wie geht Polen mit der Corona-Krise um? Wie verhalten sich Gesellschaft, der Staat? Und wie wird das polnische Gesundheitssystem mit Corona zurechtkommen? Was sind Gefahren, Risiken und Chancen? Mit diesen Themen beschäftigt sich Jens Hansel in einem Artikel auf Polen.pl (Blog rund um Themen aus Polen in deutscher Sprache).

Krankenhaushilfe

Unsere Partnerstadt Kolobrzeg (Kolberg) ist vom ausbleibenden Tourismus stark getroffen. Noch schlimmer ist aber die Lage am örtlichen Krankenhaus.

Derzeit befindet sich das Krankenhaus in Kolobrzeg in einer sehr schwierigen Situation. 30 Patienten und vier Mitarbeiter in der psychiatrischen Abteilung, sechs Patienten und drei Mitarbeiter in der Kardiologiestation, 20 Patienten und drei Mitarbeiter in der Rehabilitationsabteilung, darunter drei Personen vom medizinischem Personal, sind in Quarantäne.

Es fehlt an Personal, aber auch an Ausrüstung. An Schutzmaterial, an ganz normalen Versorgungsmaterialien für die isolierten Menschen. Die örtlichen Ratsmitglieder haben zum Teil bereits gespendet. Aber der Bedarf ist groß.

Jeder, der will kann der Institution helfen.

Spendenaufruf

Spendenkonto

PL13102028210000150200016329 

BIC: BPKOPLPW
Zahlungsgrund: Spende  für das Regionalkrankenhaus Kolobrzeg

Bilder aus Kolberg

Ohne Menschen, ohne Autos. Die Ausgangssperre ist drastisch. Die Bilder sind beeindruckend und beängstigend. Das Video ist hier anzusehen (Link zu Youtube): https://youtu.be/_xEo-HNRDew

Stettinität

Wer in unsere Partnerstadt Kolobrzeg (Kolberg) reist, fährt meist mindestens an Szczecin (Stettin) vorbei. Oft sogar mitten durch die Stadt hindurch, die zumindest gefühlt die „halbe Strecke“ markiert: Mit dem Zug, oder zum Einkaufen in die für uns pulsierende Grenzmetropole. Einen schönen Artikel hat DIALOG FORUM der Stadt Stettin gewidmet. Darin erklärt sich auch, woher der Begriff der Stettinität kommt. Ein schönes Lesestück für Zeiten, in denen man nicht reisen kann.