Aktiven-Treffen

Aktuell stimmen wir im Verein Freunde Kolbergs einen Termin für ein Aktiven- und Interessentreffen mit dem Vorstand ab. Dabei geht es um die Planung der Aktionen und Fahrten für 2020 und um viele schöne Ideen rund um die Städtepartnerschaft. Wer Lust hat, dabei zu sein, melde sich bitte einfach bei kontakt@freunde-kolbergs.de – wir informieren dann, wenn der Termin und die Tagesordnung feststehen.

Herbstfest

Unser Partner, das Sprachcafé Polnisch, lädt zum Herbstfest in der Schulze . Am 20.10.2019 von 11-17 Uhr.

Im Programm:

  • Kinderflohmarkt – auch für Erwachsene
  • Grillen & herbstliche Leckereien
  • Spaß & Spiele
  • Begegnungen und Gespräche 


Sonntag, 20.10.2019, 11:00-17:00
im SprachCafé Polnisch
in der Schulzestr. 1, 13187 Berlin
direkt am S-Bhf Wollankstr.


Eintritt frei! Über jede Spende freut sich das Sprachcafe.

Fontane

Donnerstag, 10. Oktober 2019
Polnisches bei Fontane
Vortrag von Gerhard Weiduschat (Berlin)

Grochow und Ostrolenka.


19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte. Eintritt frei.

„Ende November[1830] brach in Nachwirkung der Ereignisse in Frankreich und Belgien die Insurrektion in Polen aus. Großfürst Konstantin wurde flüchtig, und nachdem man auf beiden Seiten gerüstet, kam es zu Beginn des folgenden Jahres zu den blutigen Schlachten bei Grochow und Ostrolenka. Die Namen von damals prägten sich mir so tief in die Seele, daß ich, als ich ein Menschenalter später in den zufällig mir zu Händen kommenden Briefen der Rahel Levin den Namen Skrzynecki und Rybinski begegnete, wie auf einen Schlag den Insurrektionskrieg von 30 und 31, einen der erbittertsten, die je ausgefochten wurden, wieder vor Augen hatte. Kein anderer Krieg, unsere eigenen nicht ausgeschlossen, hat von meiner Phantasie je wieder so Besitz genommen wie diese Polenkämpfe. (Th. F., Meine Kinderjahre, 1893).

Einen unabhängigen polnischen Staat hat Theodor Fontane zeit seines Lebens (1819-1898) nicht gekannt. Trotzdem hat er sich in Gedichten (Der Verbannte u.a.), Romanen (Vor dem Sturm, Unterm Birnbaum u.a.) und Autobiografischem (Meine Kinderjahre) mit Polinnen, Polen und polnischer Geschichte befasst. War Fontane ein Polenfreund? Der Vortrag gibt einen Überblick und versucht eine Antwort zu geben.

Kurzstudienreise

Unser Partner DPG Gesellschaft Berlin informiert: Eine kurze Studienreise ins heute polnische Niederschlesien findet Ende Oktober statt! Auf jüdischen Spuren geht es vom 27. bis 30. Oktober 2019 mit dem Besuch der Städte Löbau, Görlitz, Schweidnitz, Groß-Rosen, Reichenbach, Kreisau und Breslau. Wir werden eine ganze Reihe höchst interessanter historischer Stätten neu entdecken oder wiedersehen, Höhepunkt der Reise ist die Stadt Breslau.

Bitte entnehmen Sie alle Reise-Stationen dem detaillierten Programm (Siehe https://www.dpgberlin.de/de/termine/2019/auf-juedischen-spuren/)

Wir würden uns freuen, wenn Sie dabei wären! Es sind noch Plätze frei!

PS. Verbindliche, nur schriftliche Anmeldungen bis 10. Oktober 2019 an g.weiduschat@gmail.com, Fax 030 41 50 86 85 oder per Brief an Gerhard Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin; bitte einen frankierten (€ 0,80) und adressierten Freiumschlag
beilegen. Jede Anmeldung wird bestätigt.

Im Schloss

Der Förderverein Schloss & Garten Schönhausen e.V. und die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg laden zu einer Lesung im

Schloss Schönhausen

Donnerstag, 24. Oktober 2019 | 18.00 Uhr

Eintritt 9,00 €, ermäßigt 6,00 €

Die Macht der Kerzen

Erinnerungen an die Friedliche Revolution

Lesung und Gespräch mit Werner Krätschell

Der evangelische Pfarrer Werner Krätschell war Ende der 1980er-Jahre als Superintendent für 24 evangelische Kirchengemeinden im Norden Ost-Berlins verantwortlich. Das Pfarrhaus an der Breiten Straße war ein Treffpunkt der demokratischen Opposition und der Friedlichen Revolution, auch die Stasi war immer in der Nähe. In der Wendezeit saß Krätschell als einer der Moderatoren am Berliner Runden Tisch.

Anhand seiner Tagebuchaufzeichnungen aus dem letzten Jahr der DDR erinnert er sich und kommentiert aus heutiger Sicht die ereignisreiche Zeit der Friedlichen Revolution in Ost-Berlin.

Eintritt 9,00 €, ermäßigt 6,00 €

Zastawny

Am 5.10.2019 findet in der Buchhandlung Buchbund eine Präsentation des neuen Buchs von Krzysztof Zastawny, einem bekannten Insider der deutsch-polnischen Beziehungen, statt.

05.10.2019 | 19:00 Uhr | Polnisch & Deutsch

Mein Griechenland / Krzysztof Zastawny

Wir laden Sie herzlich zur Präsentation des Buches Moja Grecja (Mein Griechenland) von Krzysztof Zastawny, dem langjährigen Redakteur des zweisprachigen Deutsch-Polnischen Magazins DIALOG ein. Der Abend unter Teilnahme der geladenen Gäste wird von Piotr Leszczyński moderiert, die Einführung übernimmt Basil Kerski.

Mein Griechenland ist eine Auswahl von Aufzeichnungen / Texten aus dem Tagebuch von Krzysztof Zastawny, eine Art faszinierender und persönlicher Reiseführer für den Peloponnes und Athen. Der Autor zeichnet in seinen Notizen aus Griechenland mit subtilen historischen Abrissen und Einblicken die faszinierende Welt des alten und zeitgenössischen Hellas auf. Er bietet dem Leser Geschichten an, mit denen er ihn auf eine unaufdringliche Weise lehrt, Griechenland zu lieben.

Krzysztof Zastawny – Publizist, Redakteur des zweisprachigen Deutsch–Polnisches Magazins DIALOG, sowie der polnischen Ausgabe des Mitteleuropäischen Quartalsmagazins „Kafka“. Er studierte Polonistik an der Marie-Curie-Skłodowska Universität in Lublin. Seit 1983 lebte er in West-Berlin.

Leseempfehlung

Eine tiefgehende Analyse der Fehler, die bei der deutschen Vereinigung gemacht worden sein könnten, hat Klaus-Rüdiger Mai (Dr. phil, geboren 1963, Schriftsteller und Publizist) in einem umfangreichen und tiefgehenden Artikel unter DIALOG FORUM (https://forumdialog.eu/2019/09/20/unerhoerter-osten-ueber-verpasste-chancen-zur-deutschen-und-europaeischen-einigung/) veröffentlicht. Bitte etwas Zeit nehmen, lesen – und gern kommentieren.

In Pankow

„100 Jahre Polen – kleine Bilder mit großen Geschichten“
ist eine sehenswerte Ausstellung des Deutschen Polen-Instituts. Und dank der Initiative des Bezirksamts und des Freunde Kolbergs e.V. in Pankow im Rathaus zu sehen. Noch bis zum 15. Oktober.

Am Ende der Ausstellungszeit findet am 14. Oktober um 18.00 Uhr eine besuchenswerte Veranstaltung mit dem Direktor des Zentrums für historische Forschung  Berlin der Akademie der Wissenschaften (PAN) statt. Wir würden uns sehr freuen, viele von Ihnen / Euch dort zu sehen! Dort lässt sich die Ausstellung noch einmal betrachten und es können Fragen gestellt werden.  

EINLADUNG

Eine gute Gelegenheit um mit Prof. Igor Kąkolewski, 

dem Direktor des Zentrums für historische Forschung Berlin der 

Polnischen Akademie der Wissenschaften(PAN) ins Gespräch zu kommen:

Gemeinsame Geschichte

über Schnittpunkte deutsch-polnischer Geschichte und 
ihre Wahrnehmung in der Gesellschaft

am 14. Oktober, um 18.00 Uhr,

Rathaus Pankow, Breite Straße 24a-26, 13187 Berlin

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Wir freuen uns über einen Hinweis an kontakt@freunde-kolbergs.de, ob Ihnen / Dir eine Teilnahme möglich ist.