Weronika 2

Ein Zusatztermin mit Steffen Möller, weil der erste gleich ausgebucht war: Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin, unser Partner, lädt ein.

Was machen deutsch-polnische Ehepaare und andere unbedingt Anfang Oktober? Sie gehen am 3. Oktober 2019 um 20.00 Uhr zur Zweit-Buchpremiere von Steffen Möllers  „Weronika, dein Mann ist da!“ ins Pfefferberg-Theater,  denn die Premiere am 2. Oktober ist bereits ausverkauft!  Kartenbestellungen siehe unten!

2. Buchpremiere mit Steffen Möller „Weronika, dein Mann ist da! Donnerstag, 03. Oktober 2019, 20.00 Uhr  (Einlass 19.30 Uhr)Pfefferberg-Theater  -Eintritt 20,00 €-
10119 Berlin-Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 176

Eine Veranstaltung in Kooperation mit LiteraturLIVE Berlin, der Thalia Buchhandlung und dem Piper Verlag, München.

Eintritt Vorverkauf: € 20,00 zzgl. Gebühren / Karten können bestellt werden im Pfefferberg-Theater Tel: 93 93 58 555 oder unter www.pfefferberg.de und an vielen Vorverkaufskassen

Konflikte

Deutschland – Polen 1989 – 2019. Ein schwieriges Verhältnis

Zeughaus-Gespräch des Museumsverein Deutsch-Historisches Museum 

Montag, 30. September 2019, 18.00 Uhr

Zeughaushof

1989, nach dem Fall der Berliner Mauer, herrschte große Euphorie in den Deutsch-Polnischen Beziehungen. 2019 – nach der Flüchtlingswelle, Nato- und EU-Krise – überwiegen Ernüchterung, Misstrauen und Sorge. Wenige Tage nach den Gedenkfeiern zum 80. Jahrestag von Hitlers Überfall auf Polen, 30 Jahre nach dem Mauerfall und wenige Wochen vor der polnischen Parlamentswahl lädt der Museumsverein des Deutschen Historischen Museums zu einem Zeughaus-Gespräch über das schwierige deutsch-polnische Verhältnis ein.

Es diskutieren:

  • Prof. Dr. Rita Süssmuth, ehemalige Bundestagspräsidentin, Präsidentin des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt
  • Prof. Dr. Andrzej Przylebski, Botschafter der Republik Polen in Deutschland
  • Dr. Christoph von Marschall, Korrespondent der Chefredaktion Der Tagesspiegel

Moderation: Ulrich Deppendorf, Vorsitzender des Museumsvereins, ehemaliger Leiter und Chefredakteur des ARD-Hauptstadtstudios

Anschließend Empfang

Eintritt frei

Wir bitten um Ihre Anmeldung unter https://doo.net/veranstaltung/39795/buchung

Für Lehrer

Bildungsreise für LehrerInnen nach Polen mit dem Deutschen Polen-Institut und Matthias Kneip

Vom 4. – 10. April 2020 (erste Woche der Osterferien) bietet das Deutsche Polen-Institut in Darmstadt erstmals eine bundesweit ausgeschriebene Bildungsreise für Lehrerinnen und Lehrer (Sekundarstufe 1 und 2) nach Polen an (Abfahrt aus Dresden).

Die Reise, für die ab sofort die Ausschreibung läuft, möchte den teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern (begrenzt auf 20) unterrichtsrelevante Inhalte an authentischen Orten in Polen näherbringen. So besuchen Sie Breslau als Stadt des deutschen Barocks, die polnische Kulturhauptstadt Krakau sowie den Geburtsort des Dichters Joseph von Eichendorff in Lubowitz und die berühmte Villa Wiesenstein von Gerhart Hauptmann in Agnetendorf. Die Geschehnisse im Kontext des Zweiten Weltkriegs werden anhand des Besuchs des Konzentrationslagers Auschwitz sowie der Internationalen Begegnungsstätte Kreisau thematisiert. Neben den unterrichtsspezifischen Inhalten sollen den Teilnehmenden vor Ort ein aktuelles landeskundliches Bild von Polen sowie Einblicke in die deutsch-polnische Geschichte und Literaturgeschichte vermittelt werden.

Die Reise wird von Dr. Matthias Kneip, Schriftsteller und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut, begleitet.

Mit Marek Frysztacki vom Veranstalter „Marco der Pole“ steht den Teilnehmenden während der Reise auch ein polnischer Referent und Ansprechpartner zur Verfügung. Die Reise wird von der Sanddorf-Stiftung unterstützt und ist bei der Hessischen Lehrkräfteakademie als Fortbildung anerkannt (Bescheinigung auch für andere Bundesländer erhältlich). Der Eigenanteil beträgt 300€ + 168 € DZ-Zuschlag. Nähere Informationen zur Bewerbung für die Reise finden Sie hier: https://www.poleninderschule.de/veranstaltungen-foerdermassnahmen/bildungsreise-fuer-lehrerinnen-und-lehrer/

Smechowski

Das neue Buch von Emilia Smechowski polarisiert. Es ist zum einen ein spannender Bericht aus dem heutigen Polen, wird aber auch wegen einiger Ungenauigkeiten kritisiert. Peter Oliver Loew findet Fehler, Halbwahrheiten und schlechte Recherche (siehe DIALOGFORUM) – andere sind begeistert.

Wer sich selbst ein Bild machen mag, hat dazu in Berlin Gelegenheit: Am 28.9.2019 in der Buchhandlung Buchbund. In der Sanderstr. 8, 12047 Berlin (Telefon: +49 (0) 30 61 67 12 20, E-Mail: info@buchbund.de). Mehr zu diesem Termin und zwei weiteren interessantenen Veranstaltung beim Buchbund folgen.

27.09.2019 | 19:00 Uhr | Polnisch & Deutsch | Eintritt frei

Tomasz Żukowski „Die große Retusche“

„Die große Retusche: Wie wir vergaßen, dass Polen Juden töteten.“ Wielka Litera Verlag, Warschau 2018

Tiefe und mehrstufige Studie über die Einstellung der Polen zum Holocaust.

„Theoretisch sollten wir es wissen, aber wir wissen immer noch nicht, was mit den Juden während des Krieges passiert ist und was der Anteil der Polen daran war. Daten wurden gesammelt und analysiert, aber gleichzeitig entstand eine seltsame Fähigkeit, nicht zu bemerken, was wir über uns selbst gelernt haben. Der Kern des Problems ist immer noch in Schweigen gehüllt.“

Anhand von bekannten Filmen und Büchern der Nachkriegszeit zeigt Tomasz Żukowski auf, wie Mythen entstehen. 

Tomasz Żukowski ist Literaturhistoriker, arbeitet im Institut für Literaturforschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften PAN in Warschau. Verfasser von vielen Publikationen zum Bild des Juden und dessen Rolle beim Definieren der polnischen Identität. 

Mit Tomasz Żukowski spricht Ula Ptak.

Eintritt frei.

Das Gespräch findet auf Polnisch statt und wird simultan ins Deutsche übersetzt. 

Anmeldung: info@buchbund.de

Veranstaltungsreihe : Politisch, Mitte 21
Organisation: Mitte21, Urszula Ptak

28.09.2019 | 19:00 Uhr | Eintritt: 5 €

Smechowski / Schulz / Polen

„Lange glaubten wir im Westen: Polen ist frei und demokratisch, ein junges europäisches Land im Start-up-Modus. Dann wählte die Mehrheit rechtskonservativ – und unser Bild zerbrach. Für Emilia Smechowski ist Polen Heimat – eine Heimat, die sie als Kind verließ und in die sie nun zurückkehrt, um dort zu leben, als Bürgerin des Landes. Sie beschreibt eine zerrissene Nation: Der Riss geht durch die Familien, er ist präsent, wenn beim Sonntagsessen über Politik gestritten oder geschwiegen wird. Smechowski erzählt vom Alltag voller Widersprüche, sie spricht mit Politikern wie Bauern, um zu verstehen: Was ist seit 1989 passiert, dass so viele Menschen nicht mehr an den Wert der Freiheit glauben?“

Mit Emilia Smechowski spricht der taz-Reporter Daniel Schulz.

Emilia Smechowski, 1983 in Polen geboren, floh mit ihrer Familie 1988 nach Westberlin. Sie arbeitet als freie Autorin und Reporterin, u. a. für Süddeutsche Zeitung und Die Zeit. Für ihre Reportagen wurde sie vielfach preisgekrönt, u. a. mit dem Deutschen Reporterpreis. 2017 erschien von ihr Buch Wir Strebermigranten. Nach einem Jahr in Danzig lebt sie nun wieder in Berlin.

Daniel Schulz (39), leitet zusammen mit Sabine Seifert das Ressort Reportage und Recherche in der taz. Sein Text „Wir waren wie Brüder“ wurde 2018 mit dem Reporterpreis ausgezeichnet. Er schreibt vor allem über die Ukraine, Ostdeutschland und Rechtsextremismus.

30.09.2019 | 19:00 Uhr | Eintritt: 4 €

Profousová / Faktor / Stroińska

Einmal Deutsch und zurück!

Lange Zeit galt beim Übersetzen die Faustregel, nur in die Muttersprache zu übersetzen. Inzwischen gibt es nicht nur viele Autoren, die deutsch schreiben, obwohl das Deutsche nicht ihre Muttersprache ist, sondern auch eine Reihe von Übersetzern, die Literatur aus ihrer Muttersprache übertragen und nicht umgekehrt. Wie geht man vor, wenn die Sprache, in der man schreibt, erst gezähmt werden muss? Zu welchen Methoden greift man, gibt es Hilfsmittel? Und entstehen auf diesem Weg neue Spielräume im Deutschen, die auch Übersetzer ins „eigene“ Deutsch entdecken und nutzen können?

Der Übersetzer und Autor Jan Faktor und die Übersetzerin Eva Profousová über das Schreiben abseits ihrer Muttersprache

Moderation: Dorota Stroińska

Jan Faktor (geb. 1951 in Prag) zog 1978 nach Ostberlin. Fernstudium Datenverarbeitung. Arbeit als Kindergärtner und Schlosser. Experimenteller Dichter, Schriftsteller (Alfred-Döblin-Preis 2005, Candide Preis 2010, Italo-Svevo-Preis 2018, sein Roman „Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag“ wurde 2010 für den Leipziger Buchpreis und den Deutschen Buchpreis nominiert), gemeinsam mit seiner Frau Annette Simon hat er Gedichte von Ivan Blatný ins Deutsche übertragen.

Eva Profousová (geb. 1963 in Prag) verließ 1983 die Tschechoslowakei. Sie hat in Hamburg und Glasgow Slawistik und Osteuropäische Geschichte studiert und übersetzt seit etwa zwanzig Jahren zeitgenössische tschechische Literatur ins Deutsche (u.a. Jáchym Topol, Jaroslav Rudiš, Kateřina Tučková). Für die Übertragung von Radka Denemarkovás „Ein herrlicher Flecken Erde“ gemeinsam mit der Autorin mit dem 1. Usedomer Literaturpreis (2011) und dem Georg Dehio-Buchpreis (2012) ausgezeichnet.

Dorota Stroińska (geb. 1965 in Poznań, Polen) lebt seit 1986 in Berlin. Sie studierte Germanistik und Slawistik in Poznań, Berlin und New York. Seit 1994 arbeitet sie als Literaturübersetzerin aus dem Deutschen ins Polnische (u.a. Karl Jaspers, Rüdiger Safranski, Lutz Seiler, Christian Kracht, Sibylle Lewitscharoff, Ilse Aichinger). Ausgezeichnet mit dem Übersetzerpreis des polnischen Übersetzerverbandes (1998). Finalistin des Mitteleuropäischen Literaturpreises ANGELUS (2018).

Eine Veranstaltung der Weltlesebühne in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung buch|bund. Gefördert von TOLEDO – ein Programm der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

Kowalski&Schmidt

Die Redaktion der Sendung„Kowalski & Schmidt“ ist zu Gast bei unserem Partner SprachCafé Polnisch.


Eingeladen wird zu einer Gesprächsrunde über Form, Inhalt und Perspektiven des interessanten und populären deutsch – polnischen TV Magazins. Wer es kennt und wer es kennenlernen möchte: Es wird spannend!
 

Mittwoch, 18.09.2019, 19.00 Uhr
Schulzestr. 1, 13187 Berlin-Pankow,
direkt am S-Bhf Wollankstr.


Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden für die Satzungszwecke des Sprachcafé Polnisch sind willkommen.

Vortrag

Das Thema „Gemeinsame Geschichte“ ist Thema eines Vortrags am 14. Oktober, 18.00 Uhr im Rathaus Pankow. Ein sehr lohnenswerter Termin!

Prof. Igor Kąkolewski, Leiter des Zentrums für historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften (PAN), berichtet über Schnittstellen deutsch-polnischer Geschichte und ihre teilweise unterschiedliche Wahrnehmung.

Stommismus

Wir möchten gern auf eine Einladung unseres Partners, des Zentrums für Historische Forschung Berlin, hinwiesen. Die polnische Version des Textes findet sich unten.

Das Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften lädt herzlich zur Buchpräsentation ein:

Pioniere des deutsch-polnischen Dialogs. Buchpräsentation des Autors Radosław Ptaszyński:
Stommizm. Biografia polityczna Stanisława Stommy (zu Dt. „Stommismus. Politische Biographie von Stanisław Stomma”)

Montag, den 16. September, 19 Uhr

Stanisław Stomma (1908-2005), polnischer Jurist, Doktor der Rechtswissenschaften, Hochschullehrer, Publizist, katholischer Intellektueller und Politiker gehörte in der Volksrepublik Polen in den 60er und 70er Jahren zu den Pionieren des deutsch-polnischen Dialogs und der Versöhnung. Schon 1957 knüpfte er Kontakte mit dem politischen Umfeld in der BRD, wobei er sich dabei offen für die Bedingung der Unantastbarkeit der Nachkriegsgrenzen aussprach. Als erster polnischer Abgeordneter wurde er 1969 vom Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland Gustav Heinemann empfangen. Im Jahr 1980 publizierte er das für den deutsch-polnischen Dialog bahnbrechende Buch Czy fatalizm wrogości? Refleksje o stosunkach polsko-niemieckich 1871–1933. Nach 1989 nahm er an Gremiensitzungen zur Gestaltung der polnischen Außenpolitik teil. Er war auch Mitglied der Polnisch-Jüdischen Gesellschaft sowie des Rates zur Polnisch-Jüdischen Beziehungen bei dem Präsidenten der Republik Polen.

An der Präsentation der inspirierenden, bildhaft geschriebenen und sich auf umfangreiche Forschung stützenden politischen wie intellektuellen Biographie Stanisław Stommas, welche 2018 in polnischer Sprache herausgegeben wurde, nehmen teil: Radosław Ptaszyński – Autor der Publikation (Universität Stettin) sowie die herausragenden Kenner des Wirkens und Schaffens von Stanisław Stomma – Wolfgang Pailer (Berlin) und Robert Żurek (Stiftung Kreisau).  

Biogramme der Teilnehmer 

Radosław Ptaszyński – Historiker, Politologe, Soziologe, Doktor hab. und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Stettin, Redaktionssekretär des Jahrbuchs Polish Biographical Studies; wurde für den Oskar-Halecki-Preis für das Geschichtsbuch des Jahres 2018 nominiert, Preisträger des „Nobelpreises Westpommern“ (Nobel Zachodniopomorski) 2019; Mitglied der Polnischen Gesellschaft für Geschichte (Polskie Towarzystwo Historyczne) sowie der Polnischen Gesellschaft für Jüdische Studien (Polskie Towarzystwo Studiów Żydowskich); zu seinen Publikationen zählen u.a. Pisma wybrane Stanisława Stommy (z. Dt. „Ausgewählte Schriften von Stanisław Stomma“), t. 1-3, Kraków 2017 und Polifonia pamięci. Między niemiecką przeszłością a polską tożsamością. Kołobrzeg 1945-2015 (z. Dt. „Erinnerungspolyphonie. Zwischen deutscher Geschichte und polnischer Identität. Kolberg 1945-2005“), (Mitherausgeber J. Suchy), Szczecin 2017.

Wolfgang Pailer – Slawist und Romanist, 1978-2011 Dolmetscher und Übersetzer für Polnisch im Auswärtigen Amt bzw. an der Deutschen Botschaft Warschau; Autor u. a.: Stanislaw Stomma – Nestor der polnisch-deutschen Aussöhnung (1995), Na przekór fatalizmowi wrogości – Stanislaw Stomma i stosunki polsko-niemieckie (z. Dt. „Dem Fatalismus der Feindschaft zum Trotz – Stanislaw Stomma und die deutsch-polnischen Beziehungen“), (1998).

 Robert Żurek – Historiker, Theologe und Vorstandsmitglied der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung, vorher u.a. stellvertretender Direktor des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften sowie Leiter der Breslauer Abteilung des Instituts für Nationales Gedenken (IPN). Sein wissenschaftliches Interesse gilt vor allem den deutsch-polnischen Beziehungen, dabei v.a. dem Versöhnungsprozess und der Erinnerungskultur. Diesen Themengebieten widmete er zwei Monographien sowie ungefähr dreißig wissenschaftliche Artikel. Des Weiteren ist er Autor, bzw. Koautor zahlreicher populärwissenschaftlicher Artikel, einiger Ausstellungen, Interviewbänden mit Zeitzeugen, einem Dokumentarfilm und Hörspiel.

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Społeczny Instytut Wydawniczy Znak (the “Znak Social Publishing Institute”) organisiert.

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Szanowni Państwo, 

Centrum Badań Historycznych Polskiej Akademii Nauk Berlin zaprasza na prezentację książki:

Pionierzy polsko-niemieckiego dialogu. Prezentacja książki Radosława Ptaszyńskiego:
Stommizm. Biografia polityczna Stanisława Stommy

Poniedziałek, 16 września, godz. 19:00

Stanisław Stomma (1908-2005), polski prawnik, doktor habilitowany nauk prawnych, nauczyciel akademicki, publicysta, działacz katolicki i polityk należał w PRL w latach 60. i 70. XX wieku do pionierów polsko-niemieckiego dialogu i pojednania. Już od 1957 roku nawiązywał kontakty ze środowiskami politycznymi w RFN, otwarcie formułując przy tym warunek nienaruszalności powojennych granic. W 1969 roku jako pierwszy polski poseł został przyjęty przez prezydenta Niemiec Gustava Heinemanna. W 1980 roku opublikował przełomową dla polsko-niemieckiego dialogu książkę Czy fatalizm wrogości? Refleksje o stosunkach polsko-niemieckich 1871–1933. Po przełomie 1989 roku uczestniczył w gremiach związanych z kształtowaniem polskiej polityki zagranicznej. Był również członkiem Towarzystwa Polsko-Izraelskiego i Rady ds. Stosunków Polsko-Żydowskich przy Prezydencie RP.

W prezentacji wydanej w języku polskim w 2018 r., niezwykle inspirującej, barwnie napisanej i opartej na szerokich badaniach biografii politycznej i intelektualnej Stanisława Stommy, jednego z najważniejszych pionierów powojennego polsko-niemieckiego dialogu, wezmą udział Radosław Ptaszyński – autor książki (Uniwersytet Szczeciński) oraz wybitni znawcy twórczości i działalności Stanisława Stommy – Wolfgang Pailer (Berlin) i Robert Żurek (Fundacja Krzyżowa).

Notki biograficzne o uczestnikach

Radosław Ptaszyński – historyk, politolog, socjolog; dr. hab. i adiunkt w Instytucie Historycznym Uniwersytetu Szczecińskiego; sekretarz redakcji Polish Biographical Studies; nominowany do nagrody im. Oskara Haleckiego Książka Historyczna Roku (2018); laureat Nobla Zachodniopomorskiego (2019); członek Polskiego Towarzystwa Historycznego i Polskiego Towarzystwa Studiów Żydowskich; opublikował m.in.: Pisma wybrane Stanisława Stommy, t. 1-3, (2017) oraz Polifonia pamięci. Między niemiecką przeszłością a polską tożsamościąKołobrzeg 1945-2015, (współredakcja J. Suchy), (2017).

Wolfgang Pailer – slawista i romanista Slawist, 1978-2011 tłumacz na j. polski w Niemieckim Ministerstwie Spraw Zagranicznych – Ambasadzie Niemiec w Warszawie. Autor m.in.: Stanislaw Stomma – Nestor der polnisch-deutschen Aussöhnung (Stanisław Stomma – nestor polsko-niemieckiego pojednania, 1995), Na przekór fatalizmowi wrogości – Stanislaw Stomma i stosunki polsko-niemieckie (Dem Fatalismus der Feindschaft zum Trotz – Stanislaw Stomma und die deutsch-polnischen Beziehungen, (1998).

Robert Żurek – historyk i teolog, dyrektor zarządzający Fundacji „Krzyżowa” dla Porozumienia Europejskiego, w przeszłości m. in. zastępca dyrektora Centrum Badań Historycznych PAN w Berlinie oraz dyrektor wrocławskiego oddziału Instytutu Pamięci Narodowej. Zajmuje się głównie relacjami polsko-niemieckimi, a zwłaszcza procesem pojednania i kulturą pamięci. Tym tematom poświęcił dwie monografie oraz około trzydziestu artykułów naukowych. Ponadto jest autorem bądź współautorem licznych artykułów popularnonaukowych, kilku wystaw, tomów wywiadów ze świadkami czasu, filmu dokumentalnego i słuchowiska radiowego.

Prezentacje współorganizuje Społeczny Instytut Wydawniczy Znak.

Jahreskongress

Unser Partner, die Deutsch-Polnische Gesellschaft, lädt zum Jahreskongress. Diesmal ist es der Bundesverband, der zu einer hochkarätigen Veranstaltung in Homburg einlädt, vom 24.-27.10.2019. Es folgt die Einladung im Wortlaut:

Einladung zum Jahreskongress „Nachbarschaft in der Mitte Europas“

Der 28. Jahreskongress der Deutsch-Polnischen Gesellschaften unter dem Motto „Nachbarschaft in der Mitte Europas“ rückt immer näher. Auch in diesem Jahr erwartet unsere Gäste ein spannendes Programm – dieses Mal im wunderschönen Homburg im Saarland. Wir laden alle herzlich dazu ein, an einem der größten Treffen von Akteuren, Multiplikatoren und Freunden der deutsch-polnischen Beziehungen teilzuhaben! An der Tagung teilnehmen wird auch Bundesaußenminister Heiko Maas.

Der Jahreskongress wird vom 24. bis 27. Oktober stattfinden. Während des Kongresses wird bereits zum 15. Mal der DIALOG-PREIS verliehen – dieses Jahr an Prof. Anna Wolff-Powęska für ihr langjähriges Engagement um die deutsch-polnischen Beziehungen.

Anmeldungen (siehe Anlage) werden bis zum 10.10.2019 per Post oder E-Mail (geschaeftsstelle@dpg-bv.de) angenommen. Weitere Informationen unter https://www.dpg-bundesverband.de/deutsch-polnische-termine/nachbarschaft-in-der-mitte-europas.html

perspektywa

„perspektywa“ aus Löcknitz für den Deutschen Nachbarschaftspreis 2019 nominiert

Aus über 800 Bewerbungen hat die nebenan.de Stiftung 106 herausragende Projekte für den Deutschen Nachbarschaftspreis nominiert. Eines davon ist „perspektywa – Vom Grenzraum zum Begegnungsraum“ aus Löcknitz, ein Projekt der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern e. V., das damit zu den fünf besten Projekten in Mecklenburg-Vorpommern zählt.

Der seit 2017 bestehende Preis zeichnet Initiativen aus, die sich in ihrer Nachbarschaft für ein offenes, solidarisches, nachhaltiges und demokratisches Miteinander engagieren, und ist mit insgesamt über 50.000 Euro dotiert.

„perspektywa“ unterstützt Deutsche und Polen in den Ämtern Löcknitz-Penkun und Gartz (Oder), wenn sie sich in ihrem Dorf für das Zusammenleben engagieren und neue Impulse für einen gemeinsamen Alltag entwickeln und ausprobieren möchten. „Wir unterstützen das praktische Zusammenleben von Nachbarn – jenseits von Stereotypen und Vorurteilen“, meint Niels Gatzke, Projektleiter von „perspektywa“.

Die bundeslandspezifischen Landesjurys wählen aus den Nominierten nun 16 Landessieger aus, die am 1. Oktober bekannt gegeben werden; aus diesen kürt die Bundesjury drei Bundessieger. Die Preisverleihung findet am 24. Oktober in Berlin statt. Alle Nominierten sind zudem im Rennen um den Publikumspreis, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Bis zum 24. September kann man unter nachbarschaftspreis.de/publikumspreis für „perspektywa“ und alle anderen Projekte abstimmen.

Unser Partner perspektywa – Vom Grenzraum zum Begegnungsraum ist ein Projekt der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern e. V.  und wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“, vom Land Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Vorpommern-Fonds sowie von der Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“ gefördert.