Städtepartnerschaften

Eine fundierte, tiefgehende Studie zu deutsch-polnischen Städtepartnerschaft hat das Deutsche Polen-Institut erstellt und veröffentlicht. In einer Online-Präsentation wurde die Studie vorgestellt. Wir waren dabei.

Die Zusammenfassung der Studie findet sich hier: https://www.deutsches-polen-institut.de/publikationen/einzelveroeffentlichungen/suchen-was-uns-verbindet/; dort lässt sich auch die komplette, lesenswerte Studie herunterladen. Es lohnt sich!

Engagierte Menschen

Eine zentrale Feststellung der Studie ist, dass es an engagierten Menschen auf beiden Seiten hängt, ob eine Städtepartnerschaft lebt. Es wird auch festgestellt, dass der Generationenwechsel auf jüngere Generationen schwer fällt. Das sind Dinge, die uns als Freunde Kolbergs auch beschäftigen. Deswegen freuen wir uns so sehr über die interessierten jungen Familien, die Lust und Spaß an der gegenseitigen Begegnung mit der Partnerstadt haben. Doch: Da geht noch mehr!

In der Diskussion zur Präsentation der Studie kamen Beispiele auf, wonach große Freiräume für Projekte von jungen Menschen ein Erfolgsfaktor sein können. Das wäre doch was?

Wichtige Themen

Die Geschichte beider Länder ist, so stellt die Studie fest, in den Städtepartnerschaften kein wichtiges Thema mehr. Vielmehr sind es aktuelle Herausforderungen und Themen sowie der Austausch auf gleicher Ebene, was Städtepartnerschaften belebt. Auch wurden die Phasen der Entwicklung der Städtepartnerschaften aufgezeigt: Von Hilfe über Unterstützung und Beratung bis hin zum Dialog auf Augenhöhe. Das kann man an unserer Partnerschaft mit Kolobrzeg (Kolberg) fast mustergültig ablesen. Interessant, was die Zukunft bringt?

Ähnliche Struktur

Ein wichtiges Kriterium, der Studie nach, ist eine ähnliche Struktur der Partnerstädte. Hmm. Berlin-Pankow, Kolobrzeg (Kolberg)? Schwierig, so in Bezug auf Größe der Stadt oder Struktur der Stadt, oder? Doch auch Atribute wie „touristische Attraktivität“ oder „lebenswert“ können solche Strukturen ausmachen.

Ideen, Anregungen für die Städtepartnerschaft

Die Studie steckt voll mit Ideen und Hinweisen. In der Diskussion gab es zahlreiche Hinweise auf Fördermöglichkeiten, Vorschläge, Ideen und mehr. Etwa vom Institut selbst (Material), neue Formate für die Corona-Zeit und darüberhinaus, innovative Ideen aus Städtepartnerschaften mit anderen Ländern (etwa Frankreich) oder konkrete Beispiele aus Projekten. Reinklicken, inspirieren lassen und auf uns zukommen: Wir freuen uns auf gemeinsame neue Projekte!

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