Ausgewiesen!

Eine sehenswerte Ausstellung, die noch bis zum 28.2.2019 läuft. Das Thema: Am 28. und 29 Oktober 1938 verhafteten die Nationalsozialisten rund 17 000 jüdische Menschen und schoben sie zwangsweise nach Polen ab, weil sie polnische Staatsangehörige waren. Die Grenze bei der Kleinstadt Bentschen mussten die meisten von ihnen zu Fuß überqueren. Dort mußten die Ausgewiesene dann für rund 10 Monate in improvisierten Notunterkünften ausharren, bevor sie entweder ins Innere Polens weiter reisen durften oder ihnen die Flucht ins Ausland gelang.Unter den Ausgewiesenen befand sich auch der junge Marcel Reich-Ranicki, der viel später dann als Literatur-„Papst“ des deutschen Fernsehens berühmt werden sollte.Das Centrum Judaicum hat die Geschichten von sechs Berliner jüdischen Familien recherchiert und zeigt sie mit vielen Foto in der interessanten Ausstellung noch bis zum 28. Februar 2019. Verlängert!

Ort: Stiftung Neue Synagoge Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28-30.

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